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acquire

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1

Sonntag, 11. September 2011, 10:37

Gruselkabinett 53 – Die Herrenlose (William Hope Hodgson)

Dr. Dark erzählt als alter Mann von seiner ersten Tätigkeit als Arzt. Da ihm seine Ausbildung sehr mitgenommen hat, möchte er sich auf der See kurieren. Wegen Mangels an den nötigen finanziellen Mitteln, versucht er als Boardarzt anzuheuern, was ihm auch gelingt. Die Route führt durch eine Passage, die berüchtigt ist für plötzlich auftretende heftige Unwetter. Nach einem solchen Sturm sind Passagiere und Schiff stark mitgenommen. Die Sichtung eines herrenlosen Schiffes weckt jedoch schnell die Neugier. Es wird beschlossen, sich an Deck des uralt aussehenden Schiffes einmal umzusehen. Bereits bei der Annäherung gibt es Widrigkeiten und merkwürdige Beobachtungen. Schon bald stellen die Neugierigen fest, dass dieses herrenlose Schiff nicht wirklich verlassen zu sein scheint …

William Hope Hodgsons Geschichte über die Herrenlose ist eine idyllische Geschichte, für eine stürmische Nacht. Als ob es vom Hörspiel beabsichtigt wäre, fing es bei mir an zu Blitzen und Donnern, als die Besichtigung des Schiffes anlag. Eine gute Grundvoraussetzung zum spannungsgeladenen Lauschen des Hörspiels. Der Grusel ist wie bei den meisten Folgen dieser Reihe recht zurückhaltend. Dennoch unterhält das Hörspiel gut.
Schön finde ich die Darstellung des Schiffes, bei dem nicht alles von den verschiedenen Figuren interpretiert wird. Die Beschreibung, wie es sich präsentiert, reicht völlig. Die Auslegung ist recht offensichtlich. Eine Erklärung wäre überflüssig und daher freue ich mich besonders über das Weglassen dieser. Das machen nicht alle Hörspiele so.

Von den Sprechern haben mir Friedrich Georg Beckhaus als alter Dr. Dark und Hans Teuscher als sympathischer Captain am besten gefallen. Sie überzeugen in jeder Sekunde. Antje von der Ahe und Almut Eggert als Reisende mit unterschiedlich starkem Abenteuerdrang sind ebenfalls überzeugend. Johannes Berenz, der den jungen Dr. Dark spricht, hört sich bei seinen Aufnahmen manchmal zu alleinstehend an. Für mich klingt es so, al ob er seinen Part alleine eingesprochen hätte und daher nicht so gut mit den Texten der anderen von der Betonung oder Lautstärke harmoniert. Bei anderen Sprechern fehlt mir manchmal etwas Gefühl in der Stimme, recht ähnlich wie bei Berenz.

Musikalisch fährt das Hörspiel eine Linie. Besonders viel Abwechslung gibt es nicht. Dies verstärkt das Gefühl der Einsamkeit auf dem Wasser. Auf der Seite der Geräusche gibt es nur das übliche Lob: Alles ist gut!

[b]Fazit[/b]
Ein sehr solides Hörspiel in der Gruselkabinettreihe.
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2

Sonntag, 11. September 2011, 19:06

das hört sich richtig gut an - die cd werde ich mir bei nächster gelegenheit besorgen (vsl. bei saturn in HB-habenhausen, dort kostet jede cd dieser serie nur 6,99 euro). ;)

ich muss sagen, dass ich auf solche schiffs-grusel-geschichten echt stehe, die obere koje fand ich auch total klasse! :]

gibts da eigentlich noch mehr in die richtung? nicht, dass mir noch was entgeht!
kennen tue ich natürlich auch den fliegenden holländer aus der selben serie sowie das geisterschiff von europa.

also, hat noch jemand tipps? :confused:

acquire

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3

Montag, 12. September 2011, 18:25

Auf Anhieb fällt mir kein weiteres Hörspiel ein. Jedenfalls keines, bei dem der Horror direkt mit dem Schiff zusammen hängt. In der Edgar Allan Poe Serie gibt es auch einige sehr unheimliche Szenen auf einem Schiff. Die Folgen müsste ich aber rausssuchen,
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4

Montag, 12. September 2011, 23:45

Auf Anhieb fällt mir kein weiteres Hörspiel ein. Jedenfalls keines, bei dem der Horror direkt mit dem Schiff zusammen hängt. In der Edgar Allan Poe Serie gibt es auch einige sehr unheimliche Szenen auf einem Schiff. Die Folgen müsste ich aber rausssuchen,


falls du "sturz in den mahlstrom" meinst, die habe ich. :]
allerdings schon länger nicht mehr gehört; hab ich mir direkt mal rausgelegt, wird bei nächster gelegenheit in den player geworfen. ;)

trotzdem danke für den tipp! :)

es muss auch nicht unbedingt horror sein, allein die stimmung, die bei so einer schiffsfahrt rüberkommt, find ich schon prima - von daher darf es auch ruhig etwas weniger gruselig sein - wenns abenteuerlich ist, reicht das vollends.

noch ne idee? :confused:

JimKnopf

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5

Donnerstag, 15. September 2011, 17:05



ich muss sagen, dass ich auf solche schiffs-grusel-geschichten echt stehe, die obere koje fand ich auch total klasse! :]

gibts da eigentlich noch mehr in die richtung? nicht, dass mir noch was entgeht!
kennen tue ich natürlich auch den fliegenden holländer aus der selben serie sowie das geisterschiff von europa.

also, hat noch jemand tipps? :confused:
Mir fällt da Moby Dick ein. Allerdings kenne ich keine aktuellere Fassung. europa finde ich da schon ziemlich gut.

Bei der Serie "Grusel-Kabinett" wäre noch "Der Tempel" zu erwähnen. Spielt halt in einem U-Boot und gibt die Atmosphäre unter Wasser echt gut wieder, wie ich finde. Es ist hier in der Kritik, glaube ich, nicht so gut weg gekommen. Ich finde es großartig. :imho:

6

Donnerstag, 15. September 2011, 19:57

Mir fällt da Moby Dick ein. Allerdings kenne ich keine aktuellere Fassung. europa finde ich da schon ziemlich gut.

Bei der Serie "Grusel-Kabinett" wäre noch "Der Tempel" zu erwähnen. Spielt halt in einem U-Boot und gibt die Atmosphäre unter Wasser echt gut wieder, wie ich finde. Es ist hier in der Kritik, glaube ich, nicht so gut weg gekommen. Ich finde es großartig. :imho:


hmm, ja, zu dieser gruselkabinett-folge hatte ich mir auch schon eine rezi zu durchgelesen; allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob das wirklich was für mich ist... :keineahnung:

und die alten moby dick-hörspiele kenn ich natürlich. :]
mein favorit ist da die vethake-version.

wo ich vielleicht noch nachholbedarf hätte wären hörspiele vom hörverlag oder lübbe-audio.
irgendwie hab ich immer die befürchtung, dass es da hörspiele gibt, die ich vielleicht total klasse fände, wenn ich sie denn kennen würde... :(

gibts von denen nichts passendes? :confused: