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Quercus

Wilddieb

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1

Samstag, 8. Juni 2019, 13:24

TKKG: Wie "rechts" waren unsere Helden der Kindheit oder Werte in alten Kinderhörspielen

Seit ich selber Kinder habe, erschrecke ich mich ein ums andere Mal, wenn ich voller Begeisterung Heldengeschichten meiner Kindheit vorlese oder vorlesen lassen. Die Werte die in den Geschichten zum Teil vermittelt werden sind doch ganz andere wie meine heutigen. Gerade auch für meine Tochter wünsche ich mir eigentlich ein anders Mädchen-Bild in ihren Geschichten.
Mir ist das als Kind nicht so aufgefallen, aber es prägt einen doch zur Selbstverständlichkeit.

Wobei gerade die vielen langweiligen stereotypen Mädchenfiguren mich dazu gebracht haben, vor allem starke Mädchen Typen in Geschichten zu mögen. Hab dann auch eine geheiratet :schelm:
Gerade habe ich durch Zufall (recherchierte gerade ob der neue TKKG Film was für meine Kinder ist) einen zwei Jahre alten Artikel zur politischen Orientierung der TKKG Charaktere gefunden und fand ihn sehr interessant und erhellend.

https://www.bento.de/vintage/tkkg-so-rec…00-000001156667
oder
https://www.stern.de/neon/feierabend/tkk…7645392.htmlIch habe TKKG früher nie so viel gehört, fand die immer recht langweilig, aber so habe ich noch nie darauf geschaut.
Was denkt Ihr darüber. Ein noGo für die Kinder von heute? Ist das übertrieben? Kennt Ihr andere Beispiele?
"Du hast das Recht auf eine eigene Meinung, aber Du hast kein Recht auf eigene Fakten." Paul Romer

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William Shakespeare: "Wenn alle Leute nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den Gebrauch der Sprache verlieren."

Quercus

Wilddieb

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2

Samstag, 8. Juni 2019, 13:49

hm, nachdem ich jetzt im Netz ein bisschen weiter gelesen habe, ist das Thema wohl schon ziemlich alt :shy:
"Du hast das Recht auf eine eigene Meinung, aber Du hast kein Recht auf eigene Fakten." Paul Romer

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William Shakespeare: "Wenn alle Leute nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den Gebrauch der Sprache verlieren."

3

Samstag, 8. Juni 2019, 20:26

Ja, TKKG entspricht nicht dem gegenwärtigen Stand der Political Correctness.

Letztens hat eine junge Journalistin einen Kommentar geschrieben, dass sie beim erneuten Konsum von Harry Potter entsetzt war, wie wenig feministisch die Reihe doch sei. Die meisten wichtigen Rollen seien von Kerlen besetzt und die weiblichen Rollen seien viel zu klischeehaft.

Ich denke, das geht jeder Generation so. Ich habe letztens ein Schneiderbuchaus dem Bestand meines Onkels geerbt. Beim Durchsehen sind mir Stellen aufgefallen, die früher unproblematisch waren, aber heute vielleicht nicht mehr ganz so geeignet sind.

Und jetzt kommt's. Rückblickend sind vermutlich selbst die Bücher, die damals von meinen Grundschullehrerinnen ausgesucht wurden, heute nicht mehr divers, inklusiv, feministisch und ähnliches genug. Wieso? Diversität und Inklusion kannte man damals noch gar nicht.

Was folgt daraus als Konsequenzen? Alles auf einen Haufen schmeißen und anzünden?

joe adder

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4

Freitag, 21. Juni 2019, 20:30



Was folgt daraus als Konsequenzen? Alles auf einen Haufen schmeißen und anzünden?

:lol: Gab es schon. Ist nicht neu. Und wie auch immer die gegenwaertige Stroemung ist, die Leute finden immer eine Rechtfertigung. ;)

Buecher oder Texte, die nicht mehr konform mit der gegenwaertigen Ideologie oder Mainstream gehen, sind historische Nachweise, die man in auch in hundert Jahren nicht mehr nachvollziehen kann. Was man heute verbietet, ist in tausend Jahren ein historisches Gut.
Dabei spielt es keine Rolle, ob das in dem verfassten Text gut oder schlecht ist, ob man die Werte mag oder nicht.
"Warum sollte ich mich fürchten? Ich kenne keine Furcht."

Für meine Fotos auf EYEEM: The Art Of Daydreaming <== bitte hier klicken!

5

Samstag, 22. Juni 2019, 13:08

:lol: Gab es schon. Ist nicht neu.


War ironisch gemeint. Man merkt, dass du in Australien sitzt. In Deutschland sind Bücherverbrennungen mittlerweile völlig undenkbar. Die dabei entstehende Feinstaubbelastung wäre über dem Grenzwert und damit streng verboten.

joe adder

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6

Heute, 19:16

:lol: Gab es schon. Ist nicht neu.


War ironisch gemeint.

Darum auch mein: :lol:
"Warum sollte ich mich fürchten? Ich kenne keine Furcht."

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