Schwer mitgenommen hat mich die Schlußszene von "Club der toten Dichter", in der Mr. Keating den Raum verlassen will und ausgerechnet Todd Anderson das Rückgrat hat, auf seinen Tisch zu steigen, ein Beispiel, dem dann auch prompt einige folgen ... eine starke Szene, in der ohne Worte eine ganze Menge gesagt wird
Einen richtig fiesen Kloß im Hals hatte ich auch bei "Das Leben ist schön". Gänsehaut ebenfalls ... vor allem in dieser Szene, in der Guido im KZ den riesigen Leichenberg entdeckt ...
Gänsehaut hatte ich auch beim ersten Sehen von "Das Fenster zum Hof" ... großartig, wie viel Atmosphäre man mit ein paar großartigen Schauspielern und nur ganz wenig Verpackung zaubern kann.
Dasselbe Prinzip, ebenfalls mit Gänsehaut-Garantie: "Cube".
Auch die eiskalten Dialoge zwischen Hannibal Lecter und Clarice Starling in "Schweigen der Lämmer" sind fantastische Gänsehaut-Erzeuger.
Tränen weinen im Kino kommt bei mir wohl eher selten vor. Tränen lachen schon häufiger: "Shrek", "Shrek 2", "Harold & Maude" (vor allem die "Unser Sohn ist manchmal ein wenig seltsam"-Szene, bei der sich Harold im Hintergrund mit Benzin überschüttet und anzündet, ist einfach nur geil

), "Das Leben des Brian", ...
Gruß
Skywise
P. S.: Gänsehaut und Tränen gleichzeitig würde ich wohl bei Filmen wie "Daniel der Zauberer" bekommen ...

was für ein Glück, daß der Streifen sich zum Kassenflop entwickelt ... Wie war die Ausrede von Küblböck dafür? Der Inhalt hätte die Zuschauer intellektuell überfordert oder so ähnlich?