ist euch eigentlich mal aufgefallen, wie schwachsinnig teilweise selbst die beliebtesten der alten hörspiele sind? fällt mir gerade auf, wo ich mal wieder aufmerksam fünf freunde höre, weil ich nicht einschlafen kann. von den bedenklichen darstellungen mancher menschengruppen will ich gar nicht reden, aber das handlungsschema ist einfach immer wieder das gleiche und langweilt einen schon irgendwann... so frage ich mich zB: wie oft muss eigentlich noch ein zweites mädchen auftauchen, das wie ein junge ist, sein will oder sein muss, um georgina einen grund zu geben, noch ätzender zu sein als sonst schon? georgina ist überhaupt ein richtig unerträglich widerwärtiges blag, dem eigentlich ständig der arsch versohlt gehört – ich frag mich echt, was ich an der so toll fand früher.
okay, okay... ich fand auch tkkg-tarzan toll und wäre gerne gaby gewesen, damit er mich liebt statt diese hohle nuss!

tkkg jedenfalls ist auch so ein beispiel... ich finde die alten folgen zwar immer noch gut, aber ich nehme nicht an, dass ich mich dafür begeistern könnte, wenn ich sie heute erst kennenlernen würde. das permanente moralische gewäsch ist im grunde genommen doch einfach vollkommen enervierend, und auch hier gilt wieder: diese schwarz-weißen darstellungen von sachverhalten und menschen ist wirklich hart an der grenze! aber gut, man hat sich daran gewöhnt und deswegen stört man sich irgendwie nicht mehr dran, oder?
wenn ich das so betrachte, frage ich mich allerdings: sind die hörspiele heute wirklich schlechter? oder finden wir sie nur schlechter, weil uns ohne nostalgie- und bekanntheitsbonus beim zuhören einfach auffällt, was für nen schwachsinn wir uns da teilweise reintun?
so, das war mein frevel-beitrag für heute! ich muss weg...