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381

Mittwoch, 18. Mai 2011, 10:24

In den lezten Tagen alle 7 Europas von der Pizzabande noch mal gehört.

Pizzabande meiner meinung nach ein geiles hörspiel mit höhen und auch ein paar tiefen, die kindersprecher haben da grossartige arbeit geleistet, zum einschlafen immer wieder gut...schade das nach der 7ten folge schluss war.

Im moment bin ich mit den Funkfüchsen beschäftigt, kenn zwar alle schon aber es macht auch hier einen heiden spass zuzuhören und so manchen lacher kann ich mir nicht verkneifen im bett.

freue mich schon auf Tom und Locke und hoffe das ich die fehlenden 4 MCs zu dieser serie auch bald bekomme

irina

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382

Mittwoch, 18. Mai 2011, 19:31

oh, mit den "funkfüchsen" und "tom und locke" hatten wir beim gemeinsam hören auch schon viel spaß! :D
»Alles, was Spaß macht, ist entweder unmoralisch, illegal oder macht dick. In besonders spaßigen Fällen alles auf einmal.« (Mae West)

joe adder

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383

Donnerstag, 19. Mai 2011, 10:04



freue mich schon auf Tom und Locke und hoffe das ich die fehlenden 4 MCs zu dieser serie auch bald bekomme
Welche vier fehlen dir, denn ich habe vier, die gebe ich dir! Schreibe mir oder post es hier! Dann antworte ich dir und tirilier, falls aus Gier du mir die vier...


abkaufen tust!! :lach::lol::lach:
"Warum sollte ich mich fürchten? Ich kenne keine Furcht."

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384

Donnerstag, 19. Mai 2011, 13:46

mittlerweile fehlen nur noch drei...dank eines anderen clh users.

nummer 7,9 und 11 fehlen mit noch von tom und locke

kann auch noch ein bisschen funkfüchse, drei fragezeichen und tkkg zum tauschen anbieten falls das interessant ist

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »obituary79« (19. Mai 2011, 13:52)


385

Donnerstag, 26. Mai 2011, 19:35

heute gehört: "Geheimnis um einen nächtlichen Brand"



so fand ich es: absolut grässlich !!! ( am meisten haben mich diese irren Psycho-Geräusche aufgeregt, die immer wieder aus dem Nichts auftauchen. Irgendwie gruselig ! )

irina

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386

Freitag, 27. Mai 2011, 08:59

ich hab zuletzt zwei gruselkabinette gehört: "die mumie" (hat mir sehr gut gefallen) und "tauben aus der hölle" (hat mich sehr gelangweilt).
»Alles, was Spaß macht, ist entweder unmoralisch, illegal oder macht dick. In besonders spaßigen Fällen alles auf einmal.« (Mae West)

387

Samstag, 28. Mai 2011, 17:24

ich hab zuletzt zwei gruselkabinette gehört: "die mumie" (hat mir sehr gut gefallen) und "tauben aus der hölle" (hat mich sehr gelangweilt).

Bei mir war es genau anders rum :DD

saccario

Kleiner Hobbit

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388

Montag, 6. Juni 2011, 13:07

Ich habe zuletzt meine alten Kimba-LPs ausgekramt und sie nochmal gehört...Sensationell!!!

Ich kann noch alles genau so auswendig wie vor 20 Jahren :DD

389

Montag, 6. Juni 2011, 17:22

Ich habe zuletzt meine alten Kimba-LPs ausgekramt und sie nochmal gehört...Sensationell!!!

Ich kann noch alles genau so auswendig wie vor 20 Jahren :DD


Bei Kimba, Pinocchio, Wickie etc gibt es immer das interessantePhänomen, dass sie ja auf der Fernsehserie basieren und damit die Laute und Geräusche sich optisch erklären..wenn man mal ne Folge hört,die man nicht gesehen hat, dann muss man sich doch oft Fragen, was da wohl gerade passiert :gruebel: bis es sich danach evt. aufklärt..manches bleibt aber doch im verborgenen :DD
Lg MO

saccario

Kleiner Hobbit

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390

Montag, 6. Juni 2011, 19:10

Stimmt, da sind wirklich einige Sounds, die man gar nicht zu ordnen kann. Die auch gar nicht wirklich passen

391

Freitag, 30. September 2011, 02:56

[isbn]3866672292[/isbn]

Susanne Amtsberg - Irrwasser
Sprecherin: Franziska Stawitz
ca. 7:55 Stunden, 7 CDs mit 78 Tracks plus mp3-CD
Radioropa/TechniSat

Die Journalistin Toni Smirell wird auf den Wissenschaftler Dr. Tropper angesetzt, der sich überraschend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, obwohl kurz zuvor noch die ersten Präsentationen einer von ihm entwickelten sensationellen Apparatur stattgefunden haben, die die Welt verändern könnte. Die Spur führt Toni zu dem kleinen Bergdorf Tiefenbach, wo sie zusammen mit ihrem Sohn Sascha einige Erfahrungen macht, die zumindest ihre Welt verändern.

Es gibt da so einen kleinen Trick, der gerne von Schriftstellern angewandt wird, mit der Absicht, den Leser zu Beginn eines Buches ein wenig Blut lecken zu lassen: man wirft ihn auf den ersten Seiten direkt ins kalte Wasser und überflutet ihn mit Informationen, die er mangels Hintergrundwissen nicht richtig einordnen kann. Danach geht man chronologisch einen Schritt zurück und arbeitet entweder Stück für Stück oder im Block die Handlung auf. Das kann gut funktionieren. Muß aber nicht. Wer wissen will, wie man diese Idee möglichst gründlich versaut, darf sich gerne an "Irrwasser" versuchen, denn hier begeht die Autorin einen Fehler, der einem den größten Teil des Hörbuchs verleidet - sie verrät zuviel, genauer: eigentlich alles, was sich irgendwie spannungsfördernd auswirken könnte. Wenn man beispielsweise während der Vorgeschichte bereits einigen Menschen begegnet, die nicht sonderlich glücklich, wohl aber quicklebendig sind, und jemand von ihnen anhebt, von der Katastrophe zu berichten, die sich kurz zuvor ereignet hat, kann man bei nicht allzu surrealem Stoff als Leser schon einmal eine vergleichsweise sichere Einschätzung abgeben, welche Leute auf jeden Fall am Ende des Unglücks übrig bleiben dürften, also macht man sich um die keine größeren Sorgen, selbst wenn sie während der Schilderung an einer Stelle ihre Fahrkarte in die Ewigen Jagdgründe praktisch schon gelöst haben. Umgekehrt - wenn eine Figur im Vorgeplänkel als "tot" bezeichnet wird, ist man in der Regel nur bedingt überrascht, wenn man im Verlauf der Rückblende deren Leiche begegnet.
Nun könnte man darüber noch hinweg sehen, wenn es einen Rettungsanker gäbe, vielleicht in Form einer vom äußeren Rahmen unabhängigen Handlung, womöglich durch interessante Charaktere oder Wendungen, eventuell durch eine außergewöhnliche Wortgewalt oder einige falsche Fährten etc., aber davon ist bei "irrwasser" ziemlich wenig zu spüren. Sieht man einmal von der krisengeschüttelten Mutter-Sohn-Beziehung und einer sich anbahnenden Liebesgeschichte ab, die bemerkenswert unspektakulär und absehbar mal im Hintergrund, mal im Vordergrund vor sich hindümpeln, hat die Autorin nicht viel mehr zu tun als all die Informationen aus der Vorgeschichte in eine chronologische Reihenfolge zu bringen und detailverliebt nochmals zu schildern, obwohl die Ergebnisse teilweise mehr als deutlich vorweg genommen wurden. Das einzige "Spannungselement", wenn man es denn so nennen will, das von der Autorin lange zurückgehalten wird, ist die Frage, warum denn die ganze Geschichte überhaupt geschieht. Die Art der Erfindung und demzufolge auch Dr. Troppers Forschungsgebiet bleiben für den Leser der Geschichte lange im Dunkeln, obwohl ironischerweise ausgerechnet sowohl der Klappentext als auch der einleitende Satz der Autorin ziemlich konkrete Hinweise darauf liefern. Ein wenig bedauerlich ist, daß die Autorin in einem Teilabsatz der Geschichte die Figur des Dr. Tropper zwar in ein etwas anderes Licht rückt, aus dieser neuen Perspektive jedoch nichts macht - hier hätte durchaus das Protential für eine spannendere und deutlich unterhaltsamere Geschichte gelegen, ein paar bissigere und überzeugendere Charaktere vorausgesetzt.
Bei Radioropa sind natürlich die Sprecher immer ein Thema für sich. Die Radiojournalistin und Moderatorin Franziska Stawitz hatte augenscheinlich im Vorfeld keine Erfahrung mit dem Einsprechen von Hörbüchern und liefert mit "Irrwasser" eine weitgehend glanzlose Leistung ab. Dabei kann sie jedoch positiv für sich verbuchen, auch an den Stellen, die von der Autorin etwas verschwurbelt formuliert wurden, den Überblick behalten zu haben (welche Journalistin eines knackigen Zeitmagazins schreibt oder erzählt eigentlich so?), und der Geschichte nicht störend im Weg zu stehen. Dennoch ist bei der Sprecherleistung noch deutlich Luft nach oben. Inwieweit der äußerst dröge Stoff an ihrer Motivation genagt hat, läßt sich aus der Distanz natürlich nicht sagen.

Das Hörbuch wird aktuell bei einigen Restsellern ziemlich günstig verramscht. Meine Empfehlung: dringend liegen lassen und das eingesparte Geld lieber einem sinnvolleren Zweck zuführen. Das Hörbuch ist höchstens für Selbstversuche in Sachen Durchhaltevermögen zu gebrauchen.

Gruß
Skywise
Radio Liederlicht
Liedermacher & Co.


Dienstag.
Kollegin: "Ich weiß, was du fragen willst, die Antwort lautet zum dritten Mal: nein. Ich kann's dir aber auch nochmal durch die Blume sagen, wenn du darauf Wert legst."
Skywise: "Au ja, bitte. Da bin ich gespannt drauf."
Kollegin (ruft ins Nebenzimmer): "Frau Blume, kommst du gerade mal kurz rüber?"

392

Freitag, 30. September 2011, 10:36

Das Hörbuch wird aktuell bei einigen Restsellern ziemlich günstig verramscht. Meine Empfehlung: dringend liegen lassen und das eingesparte Geld lieber einem sinnvolleren Zweck zuführen. Das Hörbuch ist höchstens für Selbstversuche in Sachen Durchhaltevermögen zu gebrauchen.


Nettes Fazit :up: ;)
Das schreckt schon fast so sehr ab, dass man direkt in Versuchung kommen könnte, das zu "überprüfen" :lol: :rofl:
:stuhl: :flucht:

393

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 11:49

Max & Moritz / Der Struwwelpeter , EUROPA

Max und Moritz und der Struwwelpeter (also die Geschichten daraus.

Habe meinen Plan endlich in die Tat umgesetzt und höre jetzt auf dem guten Walkman mit Equalizer von Panasonic im Auto MCs.
Im Zuge des Säckchenadventkalenders sind zuallererst Kinderhörspiele dran, die auf Eignung für meine 4-jährige zu prüfen ich mir zum Ziel gesetzt habe.
Max und Moritz wurde letzthin im Originaltext gelesen und obwohl sie alles dank der Illustraionen verstand, war ich doch in Sorge, ob die alte Reimsprache im Hörspiel so gut funktionieren würde. Auch ist der Inhalt teilweise doch recht, naja, drastisch, wenn gar nicht grausam.

Heute also Max und Moritz auf der Hin- und die Struwwlepetergeschichten auf der Rückfahrt.
Die in freien Dialogen mit guten Sprechern vorgetragenen Streiche wurden leicht verständlich vom Paetsch mit den Eröffnungsversen eingeleitet, die Schiesspulver-in-Lehrer-Hempels-Meerschaumpfeifen-Explosion, die ja in der Illustration grausame Verstümmelung mit unbekannten Auswirkungen auf sein weiteres Leben hatte, wurde zwar in aller Drastik beschrieben, die Folgen dieses Streichs wurden aber explizit als harmloser dargestellt. Dass M&M zuletzt gemahlen und aufgepickt werden, ist 1:1 nachgespielt und hat wie im Originaltext auch einen gewissen comichaft verharmlosenden Anstrich ohne Blut und Knochensplitter.

Insgesamt eine sehr gute Hörspieladaption des Kinderklassikers, mit dem Charme der längst in den deutschen Sprach- und Redewendungsgebrauch eingegangen Versatzstücke des Originaltexts, das sehr gut ohne die Illustrationen auskommt. Bravo, hätte ich nicht so gut erwartet.

Nun die B-Seite, die Geschichten aus dem Struwwelpeter:
Die Geschichte vom Struwwlepeter - im Originaltext ja nur ein kleines Gedicht, hier zu einer seltsamen Geschichte aufgeblasen, in der dem Struwwelpeter das Haus samt Katze Pussycat (!) davonfliegen um ihn für seine Unreinheit zu strafen, verhöhnt von anderen Kindern. Eine wahrlich haarsträubende Geschichte, besonders der Spott um Peter herum wird als völlig legitim dargestellt, was mir in mein Erziehungsmodell nicht passt.
Die Geschichte vom bösen Friederich – nah am Originaltext, lustig, gegen Tierquälerei, find ich gut
Die Geschichte mit dem Feuerzeug - Paulinchen verbrennt vor den Augen der mahnenden Katzen, uiuiui, spätestens hier wusste ich, dass die Kassette nix für das Töchterchen ist, das ist etwas arg.
Die Geschichte von den schwarzen Buben - "Was kann denn dieser Mohr dafür, Daß er so weiß nicht ist, wie ihr?“ Zur Strafe für Ihren Spott werden Sie auch schwarz gemacht, tolle Moral.
Die Geschichte vom wilden Jäger - bizarre Geschichte, ohne Bilder nicht nachvollziehbar
Die Geschichte vom Daumelutscher - Mit der Scher’ die Daumen ab, Mit der großen scharfen Scher’! Hei! da schreit der Konrad sehr. von wegen - dies blutrünstig detail wird weggelassen, stattdessen besticht er den strafenden schneider mit einem pudding und besänftigt ihn mit seinem versprechen, nie mehr daumen zu lutschen. eine zeitgemässe zensur und die grösste umänderung der vorlage, die den anderen geschichten auch gut getan hätte
Die Geschichte vom Suppenkasper ohne die drastische bebilderung eine ganz harmlose geschichte
Die Geschichte vom Zappelphilipp dito
Die Geschichte vom Hans Guck-in-die-Luft fast schon langatmige hörspielfassung mit bedenklich spöttischer moral
Die Geschichte vom fliegenden Robert hui, da fliegt der robert weg. man möchte ihn aber fast beneiden, der traum vom fliegen! irgendwie geht da die lehre flöten.

fazit der seite b: der moralinsaure, teils sehr grausame struwwelpeter-epos ist nix für mein kind. man hat sich mühe gegeben, insgesamt wäre eine freiere und zeitgemässere bearbeitung wünschenswert gewesen.

Zum Auffrischen hier noch einmal der Originaltext mit Illustrationen:
http://de.wikisource.org/wiki/Der_Struwwelpeter
Erstaunlich auch hier wie bei Max und Moritz der Einfluss des Werks auf die deutsche Sprache.

394

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 09:54

Zurück in die Zukunft 1 und Karius und Baktus von EUROPA

Gestern und heute begleiteten mich Marty McFly und Karius&Baktus auf der Autobahn.

Und so fand ich Karius & Baktus
Eingebettet (und gestreckt) in viel schlagereskem Liedgut rund um die Zahnpflege im Allgemeinen und Wohl und Wehe von Jens, Karius und Baktus im Besonderen wird die kurze Geschichte der beiden Bösewichte und dem armen Jens erzählt. Vorab meinte meine Frau sich zu erinnern, dass die Fassung recht "gschreiat" sei, aber wenn man Pumuckl gewohnt ist, ist Karius´ krächzender Diskant ein Klacks fürs Kobold-gestählte Ohr.
Durch und durch eine gelungene Geschichte die selbst mich als Erwachsenen einigermassen nervös mit der Zunge über Plomben und über mit der Bürste schwer erreichbare Stellen meines geschundenen Gebisses fahren liess - auf der Suche nach braunen Löchern, in denen Bösewichter hausen und die der nette Zahnarzt so leicht vertreiben könnte, wäre ich als selbstverantwortlicher Hasenfuss nicht so nachlässig mit den regelmässigen Konsultationen des Weisskittels. Dieses Hörspiel wird Einzug halten in den Hörspielkanon meiner Tochter.
Edit: ich glaube, meine Covervariante ist bei den Welten nicht dabei, muss ich noch mal recherchieren. Kassette leider ziemlich dumpf, die Plastiklager quietschen, aber mein Equalizer konnte das gut kompensieren.

Und so fand ich Zurück in die Zukunft Teil 1
Grandios! Hübsch nah am Film, nervige PitschBatschBummKreisch und Zzzzzuschs! hielten sich in Grenzen, flott erzählt, nie langweilig, tolle Sprecher! Natürlich ist die filmische Vorlage sehr gut, bei einer guten Geschichte kann man wenig kaputt machen. Zeit eingespart wurde durch die Weglassung der vielen vielen Anachronismen, die dem Film natürlich als hauptsächliches Stilmittel dienen. Kein Skateboard, kein abgefahrenes Gitarrensolo usw. Dieser Clip hier kann als Ergänzung dienen:
http://www.youtube.com/watch?v=d4Cr7kxjSBs
Ich bin gespannt auf den dritten Teil (der zweite Teil fehlt mir - hat den jemand zufällig doppelt und will mit mir tauschen????), fürchte aber, dass abzüglich der immer ausufernderen, im Hörspiel nicht abzubildenden Spezialeffekte eine recht dümmliche Geschichte übrig bleiben wird. Mal sehen!

395

Freitag, 9. Dezember 2011, 10:08

ALF von Karussell

...hab mir mal diese folge rausgegriffen, meine alf-sammlung steckt noch in den kinderschuhen.
als alf-fan erster stunde ( mitte/ende der 80er war ich im besten alf-alter von ca 12-14 jahren) stiess ich auf die hörspiele erst über 20 jahre später und jetzt also diese hörprobe (ich verzichte auf einzelne rezensionen der einzelnen folgen, da die hspe sowieso zusammengeschnittene tv-folgen sind und ich hier eigentlich nur auf die umsetzung und nicht die qualität der alf-folgen eingehen möchte):

als opener eine verkürzte, schneller ablaufende Version der Titelmelodie. die dialoge entstammen 1:1 dem film, interessant hierbei, was unternommen wurde, um eine folge auf eine kassettenseite zu bannen: die tonspur der lacher (und die daraus entstehenden dialogpausen, damit die lacher verebben konnten) wurden - neben atempausen, was alles etwas atemlos klingen liess - komplett weggelassen - anfangs irritierend, dann aber sehr angenehm, diese freiheit, zu lachen, wann man das selbst will! stille szenen bzw nicht hörbare längen des films wurden ggf von einer unangenehmen frauenstimme überbrückt und erklärt, das zwar nur etwa vier- oder fünf mal, aber sehr unpassend und für den alf-tv-fan sehr ungewohnt. so entstand ein flotter ritt durch die episode und ich muss sagen, zusammen mit meinem kopfkino/Alf-folgen-bildspeicher verbrachte ich eine sehr vergnügliche autofahrt, ich hab mich mehrmals weggeschmissen vor lachen!

interessant wäre, wie diese hspe auf leute wirken, die die tv-folgen nicht kennen - ging es jemanden so?

fazit: mit kleinen abstrichen (sprecherin) eine famose Hörspieladaption für Kenner der Tv-Folgen von ALF

joe adder

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396

Freitag, 9. Dezember 2011, 20:27

Tolle Sache, don. Weiter so. :]
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397

Freitag, 9. Dezember 2011, 21:16

danke - ich hoffe die rezis machen spass und bringen den einen oder anderen auf dem geschmack.

oft sammelt man ja nur so vor sich hin und kommt überhaupt nicht mehr zum hsp hören - jammerschade das...

398

Freitag, 9. Dezember 2011, 21:22

oft sammelt man ja nur so vor sich hin und kommt überhaupt nicht mehr zum hsp hören - jammerschade das...


Ach, zum Hören komm ich eigentlich schon... nur raff ich mich nie dazu auf, dann auch was dazu zu schreiben :shy: :scheinheilig:

Aber echt schön, dass Du diesen alten Thread ein bisschen in Schwung bringst :up:

joe adder

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399

Freitag, 9. Dezember 2011, 21:45

danke - ich hoffe die rezis machen spass und bringen den einen oder anderen auf dem geschmack.

oft sammelt man ja nur so vor sich hin und kommt überhaupt nicht mehr zum hsp hören - jammerschade das...
Mir machen die sehr viel Spass! Ich habe hier auch ein oder zwei Alf, aber auch nur, weil die in irgendeinem Packen dabei waren. Mal schauen, wann ich die das naechste Mal hoeren werde. :]
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400

Dienstag, 13. Dezember 2011, 12:08

Die Verschworenen Freunde: Folge 06 – Das Geheimnis der Teufelsinsel - Starlet

so gings mir auch mit alf, als beifang ins netz gegangen...

apropos beifang - eine weiteres hear-alike ala 5 freunde und co gabs heute im auto:

Die Verschworenen Freunde: Folge 06 – Das Geheimnis der Teufelsinsel - Starlet
(Weitere Infos zur Serie)

Bemerkung vorab: eine exakte Datierung ist mir nicht gelungen, manche Hinweise deuten aber auf Mitte/Ende der 60er Jahre hin, so zum Beispiel o.g. Wikieintrag und der Umstand, das Udo Wachtfeitl Jahrgang 1958 als Kindersprecher dort noch eindeutig ein Kind war.

Der Plot ist schnell erzählt: Zelten am Meer, Nächtliches Morsen von der vorgelagerten Teufelsinsel, die Freunde nix wie hin, Schiffbruch, dort entführten Professor vorgefunden, der einer Geldfälscherbande Pfundnoten drucken soll, gelungene Rettung, Gelächter im Chor zum Abschluss.

Ohne zu wissen, dass die Produktion ein Kind der 60er-Jahre ist, drängte sich mir diese Datierung aufgrund des akustischen Eindruck schnell auf (abgesehen von den alterbedingten Abnutzung des Bandes): hallende Räume, obwohl sich eigentlich alles am Strand abgespielt hat, dazu rudimentärer Soundeinsatz ala 68 Geräusche für Dia und Film und vor allem die Sprechweise: Rrrrrrrollende Rrrrrrs, gedruckte Ausdrucksweisen der 50er/60er-Jahre, so ein bisschen Sprachflair aus den Lausbubenlümmelletztebank-Filmen. Na und da drauf eine abgespeckte Enyd Blyton-Story gepackt. Musik seeehr spärlich, nix Bohn&Co, vielmehr verbreitet eine wimmernde Mundharmonika den Charme verwanzter Cowboys über Bohnentellern am Lagerfeuer. Tommy, der Rudelführer, scheint um einiges älter zu sein und laviert seine Adlaten von einer gefährlichen Situation in die andere ("Sturm? Umkehren? Pah, rudert weiter!" oder "Schafft Ihr den Rest schwimmend?"), Kukusch, Schicks und Siebenschläfer rudern brav, suchen Feuerholz oder schmeissen auf Zuruf Scheiben ein und bleiben dadurch relativ gesichtslose Bälger ohne besondere Macken, Kennzeichen oder Fähigkeiten. Anders als uns bekanntere Abenteurkinder, deren Gehabe schon anzusehen ist, dass sie später mal ein tüchtiges Problem mit ihrer sexuellen Orientierung oder mit Fettleibigkeit bekommen werden.
Abgesehen von der etwas eindimesionalen Ausprägung der Charaktere, eine 08/15-Abenteuergeschichte, die in ihrer Einfachheit und Undurchdachtheit (schon mal eine 10 Meter lange Leiter gesehen?) fast schon rührend wirkt, aber für das damalige frühjugendliche, durch faktisch/physikalisch fundierte Plots unbehelligte, Publikum wohl ganz unterhaltsam.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass diese Hörspielserie der Absicht der Jugend der 60er Jahre, mit älteren Jungs ein harmloses Camp am Strand aufzuschlagen, hinsichtlich der elterlichen Bewilligung solcher Unternehmungen eingedenk solcher unabsehbaren Folgen, eher abträglich war. Tommy hat als Mentor versagt und wäre im echten Leben anschliessend ins Erziehungsheim gesteckt worden - man muss sich die Sorge der Angehörigen vorstellen, als die Bande sich ein Ruderboot ausgeliehen hatte, bei Sturm losgefahren und dann über zwei Tage verschollen gewesen war!

Fazit: angestaubtes Klauwerk, aus hörspielarchäologischer Sicht aber interessant und zumindest für mich sammelnswert.

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