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Ein Mord wird begangen, ein paar andere aufgeklärt, eine Ermittlerin begibt sich in Lebensgefahr, Geschichten werden erzählt und eine Frau steht ihren Mann
Fünf tote alte Damen
Autor(en): Hans Gruhl (BRD 1921 - 1966)
Produktion: SFB/WDR 1965
Bearbeitung, Literatur / Krimi
Regie: Curt Goetz-Pflug
Bearbeitung: Hans Georg Berthold
Komposition: Hans Martin Majewski
Inhaltsangabe: Schlimm für einen Arzt, wenn die Todesfälle unter seinen Patienten sozusagen epidemischen Charakter annehmen. Wen nimmt es da wunder, wenn er beginnt, sich Gedanken zu machen, die weit über sein ärztliches Fachgebiet hinausreichen. Es erscheint konsequent, daß diese Gedanken ihn schließlich zu - sagen wir - verblüffenden Ergebnissen führen. Soeben hat Dr. Michael Klein die Praxis des verstorbenen Dr. Harding übernommen und sucht noch händeringend nach einer Sprechstundenhilfe. Zum Glück kam an diesem Tag noch das Mädchen Mechthild in die Praxis, unpünktlich und vorlaut, aber eine Augenweide und mit Begeisterung für den Beruf.
Dr Klein beschließt, daß die junge Dame einen Versuch wert ist. Für alle Versuche zu spät ist es dagegen bei Jenny Herwig. Ihre besorgte Zwillingsschwester Agnes Lansome hatte den Arzt herbeigerufen, doch Jennys altes Herz schlägt nicht mehr. Kleins Vorgänger Dr. Harding hatte bei Jenny Herwig Herzmuskelschwäche und Arrhythmie diagnostiziert. Das Ableben der fast 80jährigen kam also nicht überraschend. Warum aber läßt sich wenig später der Rechtsanwalt Krompecher von Dr. Klein bestätigen, daß keinerlei Zweifel an einer natürlichen Todesursache bestehen? Einen gezielten Verdacht hat er nicht, es gehöre zu seinen Pflichten als Nachlaßverwalter der Verblichenen, Erkundigungen einzuziehen. Klein gerät ins Grübeln. Nicht einmal am Sonntagmorgen ist dem Doktor seine Ruhe gegönnt. Die neue Sprechstundenhilfe Mechthild klingelt ihn durch einen Anruf aus dem Schlaf. Sie hat versucht, ihre Tante zu wecken - vergeblich.
Dr. Klein muß Mechthilds Befürchtung bestätigen: Großtante Bertha ist tot. Auf dem Nachttisch entdeckt der Arzt ein Foto, das er kurz zuvor schon einmal gesehen hat - im Schlafzimmer seiner ersten toten alten Dame. Das Bild, aufgenommen um die Jahrhundertwende, zeigt fünf Schulfreundinnen, wie Mechthild weiß. Eine davon ist ihre Tante, eine andere Jenny Herwig, beide nur binnen kurzer Zeit gestorben. Auf der Rückseite des Fotos hat Bertha von Scherf einen weiteren Namen mit einem Kreuz versehen: Alma Wiebach. Almas Hausarzt versichert, daß sie an einer banalen Lungenentzündung starb. Und wieder war vor Klein schon der Anwalt Krompecher da. Dr. Klein stattet der Anwaltskanzlei einen Besuch ab. Im Wartezimmer blättert er in einer Illustrierten und schrickt auf...
Nicht nur Dr. Klein, auch der Rechtsanwalt Dr. Krompecher interessiert sich für die Todesumstände von nunmehr drei alten Damen. Zwar verweigert der Anwalt jegliche Erklärung, doch soviel ist Dr. Klein inzwischen klar: Es geht um Geld. Wenig später hat der Arzt eine neue Patientin: Dorothea Lindemann, die vierte Schulfreundin auf dem Klassenfoto. Dorothea ist kerngesund, doch nach zehn Tagen konsultiert sie Dr. Klein erneut. Halsschmerzen und Fieber allein sind noch nicht besorgniserregend, aber Klein kündigt vorsichtshalber für den nächsten Tag, Dorotheas Geburtstag, einen Hausbesuch bei ihr an. Leider kommen Klein und Mechthild auch hier zu spät: Die Jubilarin liegt tot im Bett, erstochen mit der eigenen Hutnadel.
Dr. Klein und sein alter Schulfreund Kommissar Nogees spekulieren über das Motiv: Wer ist der Nutznießer, wenn vier von fünf alten Damen sterben? Ein verschollener Neffe? Das nette Mädchen Mechthild gar? Nogees bleibt nur, in der Vergangenheit zu kramen und vor allem auf die letzte noch lebende Dame zu achten. Agnes Lansome plant, nach England zu reisen, und da soll ihr nicht am letzten Abend noch etwas zustoßen. Nogees' und Kleins Sorge ist berechtigt, denn die Exhumierung und Obduktion der übrigen vier Schulfreundinnen hat ergeben, daß mindestens eine von ihnen ermordet wurde. Also machen es sich Nogees und Klein in Frau Lansomes Salon gemütlich - und warten auf den Mörder...
Mit:
Dr. Klein: Martin Hirthe
Agnes Lansome: Erika von Thellmann
Carla Höflich: Anna Marie Böhme
Dorothea Lindemann: Dorothea Thiess
Mechthild Groß: Edith Wöber
Dr. Krompecher: Wolfgang Kühne
Dr. Koch: Paul Wagner
Professor Wiebach: Otto Braml
Dr. Leopold: Manfred Grote
Sekretärin: Maria Axt
Kommissar Nogees: Arnold Marquis
Telefonistin: Sigried Pein
Alte Frau: Grete Grevelhorst
Gesamtlaufzeit: 239 Minuten
Sendetermine: DLF - Samstag, 30. Dezember 2006, 00:05 Uhr - Teil 5 von 5
Schwarze Hochzeit
Autor(en): Michael Molsner (BRD 1939)
Produktion: WDR 1995
Originalhörspiel, dt. / Krimi
Regie: Burkhard Ax
Inhaltsangabe: Jessica Bauer fürchtet Rache. Ihr Freund, die zwielichtige Unterweltsgestalt Sonnak, ist mangels Beweisen freigesprochen worden, obwohl sie im Prozeß gegen ihn ausgesagt hat. Da wittert die ermittelnde Kripo noch einmal die Chance. Geschickt nutzen sie Jessicas berechtigte Angst und gewinnen sie als verdeckte Ermittlerin. Als Vertrauensperson der Polizei bekommt sie den Auftrag, sich wieder an Sonnak heranzumachen. Wird die Rechnung aufgehen?
Mit:
Sonnak: Steffen Gräbner
Krieger: Steve Karier
Freddy: Thomas Balou Martin
Kommissarin: Sabine Postel
Döning: Frank Riede
Jessica: Caroline Schreiber
Direktor: Axel Siefer
Oma und Frau Bauer: Christa Strobel
Frau Sonnak: Anke Tegtmeyer
Sylvia: Carmen Eckhardt
Zöllner 1: Gereon Nußbaum
Zöllner 2: Klaus Schweizer
Ulf: Julius Schmiedel
Laufzeit: 47 Minuten
Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 30. Dezember 2006, 10:05 Uhr
Unter Frauen
Autor(en): Cesare Pavese (Italien 1908 - 1950)
Produktion: ORF 2006
Bearbeitung, Literatur
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch / Bernhard Hüttenegger
Inhaltsangabe: Cesare Pavese, der zeit seines Lebens vor den Frauen geflohen und letztlich an ihnen gescheitert war, schrieb den Roman "Tra donne sole" ein Jahr vor seinem Selbstmord. Man sagt: Er schrieb, sich identifizierend, um schreibend zu den Frauen zu gelangen, wie eine Frau, als eine Frau, was ihn das Leben kostete. Selbstmord ist ein Thema dieser tragischen Gesellschaftskomödie. Clelia, die selbstbewusste Geschäftsfrau, die in Turin, der Stadt ihrer Kindheit, einen Modesalon eröffnet, kommt in Berührung mit den jungen Frauen der Oberschicht, ihren künftigen Kundinnen. Sie leben dahin, zwischen Müßiggang und Hektik, Langeweile und Luxus; ob nihilistisch und desillusioniert, genusssüchtig und mondän, polemisch und naiv-depressiv, allesamt verfangen in einem Rollenspiel, zum Schutz vor Lebensleere und Einsamkeit. Nur eine der jungen Frauen versucht auszubrechen: Rosetta. Da sie nicht an die Liebe glaubt, bleibt ihr nur der Selbstmord, der Tod. Clelia, unfähig, Rosetta rettende Zuwendung zu schenken, ahnt ihr eigenes Verfangensein in diesem banalen, zugleich tragischen Theater.
Mit:
Clelia: Andrea Clausen
Rosetta: Gerti Drassl
Momina: Christiane von Poelnitz
Mariella: Julia Cencig
Nene: Jaschka Lämmert
Alte Dame: Hella Ferstl-Reichmann
Morelli: Martin Schwab
Becuccio: Cornelius Obonya
Febo: Johannes Terne
Loris: Johannes Krisch
Fefé: Christoph von Friedl
Laufzeit: 39 Minuten
Sendetermine: ORF 1 - Samstag, 30. Dezember 2006, 14:00 Uhr (Ursendung)
Ich war ein Affenkind
Autor(en): Osborn Bladini (Schweden 1955)
Produktion: SWR 2006
Originalhörspiel, int. / Kinderhörspiel
Regie: Oliver Sturm
Übersetzung: Angelika Gundlach
Inhaltsangabe: Wenn Herr Vincent die tausend roten und grünen Plastikchips auf den Boden schüttet, springt Lilly hinzu und sortiert die Chips zu gleichhohen Stapeln, nach Farbe getrennt. Ihre Bestzeit sind 48 Sekunden. Herr Vincent ist Freund und Trainer, und das Sortieren von Plastikchips ist die Tätigkeit, die Lilly am meisten liebt. Viel anderes gibt es für sie auch nicht zu tun auf jener Forschungsstation in der schwedischen Provinz. Lilly hat keine Ahnung, dass nicht nur ihre Schnelligkeit sie von anderen Kindern unterscheidet. Bis sie Herr Vincent eines Tages in die Schule bringt, um ihre Sortierfähigkeiten in fremder Umgebung zu festigen.
Im Verlauf des Forschungsprojekts war es nicht vorgesehen, dass Lilly eigene Wege geht. Dass sie ein Mädchen sein will wie jedes andere. Ein Mädchen wie Beata, die in die Schule geht, um zu lernen und Fragen zu beantworten. Mit Hilfe äffischer Gene sollte Lilly unermüdlich stupide Tätigkeiten ausführen. Die perfekte Arbeiterin. Die neue Lilly passt nicht in das Forschungsprojekt und wird als unbrauchbar ausrangiert. Als sie begreift, was ihr droht, versucht Lilly, sich mit einem Brief an die Kindersendung im Radio zu retten.
(Ab 8 Jahren)
Laufzeit: ~ 110 Minuten
Sendetermine: SWR 2 - Samstag, 30. Dezember 2006, 14:05 Uhr - Teil 2 von 2 (Ursendung)
Die Serapions-Brüder
Autor(en): E. T. A. Hoffmann (Deutschland 1776 - 1822)
Produktion: BR 2006
Bearbeitung, Literatur / Märchen/Fantasy
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komposition: Klaus Buhlert
4. Teil: Die Bergwerke zu Falun / Nussknacker und Mausekönig
5. Teil: Nussknacker und Mausekönig - Fortsetzung
Inhaltsangabe: Ein wahnsinniger Einsiedler, der im Wald lebt und sich für den Märtyrer Serapion hält, wird zum Namensgeber für ein literarisches Quartett der Fantasten: Zunächst sind es vier, später sechs Freunde, die sich als Serapions-Brüder bei abendlichen Treffen in einer Berliner Stadtwohnung ihre selbst verfassten Erzählungen und Märchen vorlesen. E.T.A. Hoffmann wählte diese Rahmenhandlung für eine Sammlung von Texten, die er zwischen 1814 und 1821 schrieb und unter dem Titel 'Die Serapions-Brüder' veröffentlichte. Für die Hörspielfassung, produziert vom Bayerischen Rundfunk, wurden 12 der insgesamt 27 Erzählungen akustisch umgesetzt. Dazu gehören so berühmte Novellen wie Rat Krespel, Die Automate oder Das Fräulein von Scuderi, aber auch kürzere, weniger bekannte Geschichten.
Die Rahmenhandlung von den Serapions-Brüdern nutzte Hoffmann für ebenso tiefgehende wie ironische Reflexionen über die Dichtkunst. So ist die 'Regel des Serapion', auf die sich die Freunde einigen, ein Spiegel seiner eigenen dichterischen Vorgehensweise: "Jeder prüfe wohl, ob er auch wirklich das geschaut, was er zu verkünden unternommen, ehe er es wagt, laut damit zu werden." Weil die Serapions-Brüder ihre eigenen Erfindungen lebendig vor Augen sehen, verliert sich in ihren Erzählungen die Unterscheidung zwischen Fantasie und Alltag, zwischen dem Vertrauten und dem Unheimlichen - ein Automat, der Fragen nach der Zukunft beantwortet, tritt ebenso auf wie eine Frau, die sich für ein Gespenst hält, ein Nussknacker, der gegen den Mausekönig kämpft, der Teufel selbst, verruchte Mörder, zweifelhafte Ärzte oder eine Königsbraut.
Mit:
Herbert Fritsch, Felix von Manteuffel, Bernhard Schütz, Stefan Wilkening, Werner Wölbern, Manfred Zapatka
Gesamtlaufzeit: ~ 720 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Samstag, 30. Dezember 2006, 15:05 Uhr - Teil 4 von 12
BR 2 - Samstag, 30. Dezember 2006, 20:30 Uhr - Teil 5 von 12 (Ursendung)
Für die Katz - Ein erfundener Tag im Leben des Schriftstellers Robert Walser
Autor(en): Robert Walser (Schweiz 1878 - 1956)
Produktion: DRS 2005
Bearbeitung, Literatur
Regie: Stephan Heilmann
Bearbeitung: Boris Pfeiffer
Komposition: Andreas Krämer
Inhaltsangabe: Die musikalische Struktur der Walserschen Prosa wird immer wieder hervorgehoben. Genau darauf setzt das von dem Berliner Autor und Regisseur Boris Pfeiffer erarbeitete Textbuch. Es sind zu einem starken Bogen zusammengefügte Bruchstücke aus dem "Bleistiftgebiet", diesen in winzigsten Lettern verfassten "Mikrogrammen", Sätze aus den bekannten Romanen wie "Geschwister Tanner" und "Jakob von Gunten", Notizen aus den Feuilletons, Briefen und Beobachtungen. An diesem "erfundenen Tag" (er)findet sich eine Figur aus ihren Texten zwischen Liebessehnsucht und Lästerzunge, Triebverzicht und Todesahnung. Walsers erste berufliche Ambition war es, Schauspieler zu werden; theatralische Elemente spielen in seinen Texten, insbesondere den Mikrogrammen, eine wichtige Rolle. Der Schauspieler und Musiker Andreas Krämer macht daraus nachdenklich komische Wortspiele, horcht in die Metaphern hinein und bringt ihre Absurditäten zum Leuchten und Klingen.
"Ich schreibe in stiller Mitternacht, und ich schreibe für die Katz, will sagen für den Tagesgebrauch. Die Katz ist eine Art Fabrik oder Industrieetablissement, für das die Schriftsteller täglich, ja vielleicht sogar stündlich treulich und emsig arbeiten oder abliefern." Das Hörspiel basiert auf der gleichnamigen Bühnenproduktion, die im Oktober 2003 in der Regie von Boris Pfeiffer vom sogar theater Zürich mitproduziert und dort uraufgeführt wurde.
Mit:
Andreas Krämer
Laufzeit: 44 Minuten
Sendetermine: DRS 2 - Samstag, 30. Dezember 2006, 20:00 Uhr
Schuld is blots de Wiehnachtsboom
Autor(en): Frank Grupe (BRD 1954)
Produktion: RB/NDR 1991
Regie: Walter Arthur Kreye
Sprache: Dialekt
Inhaltsangabe: Weihnachten, das bedeutet: Zeit der inneren Einkehr und Stunden der Harmonie im Kreise der geliebten Familie. Natürlich lässt sich auch Tante Gustava, wortkarg aber mächtig, diese wunderbare Gelegenheit nicht entgehen, die Kinder mal wieder nach Herzenslust zu terrorisieren. Und weil sie nun einmal die Erbtante ist, zeigt sich die Freude der Besuchten auch auf ganz besonders herzliche Weise.
Ein pfiffiger Geselle, der sich extra für diese Gelegenheit in einen heiligmäßigen Kirchenmann verwandelt, setzt inmitten von Chaos, Verrat und weihnachtlicher Musik noch ganz besondere Akzente!
Mit:
Heinz Bertel: Uwe Friedrichsen
Ilse: Ursula Hinrichs
Willi: Gerd Hinrichs
Tante Gustava: Hilde Sicks
Friedo Langhans: Rolf Nagel
1. Verkäufer: Manfred Reddemann
2. Verkäufer: Volker Bogdan
3. Verkäufer: Thomas Schiestl
4. Verkäufer: Frank Grupe
Sendetermine: NDR 1 MV - Samstag, 30. Dezember 2006, 19:05 Uhr
NDR 1 HH - Samstag, 30. Dezember 2006, 20:05 Uhr
Schattenspur
Autor(en): Bev Marshall (USA)
Produktion: DLR 2005
Bearbeitung, Literatur / Krimi
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Übersetzung: Almuth Carstens
Inhaltsangabe: Zebulon, eine Kleinstadt in Mississippi, 1941. Eines Tages taucht Sheila Barnes auf der Farm der Cottons auf. Sheila hatte es nie leicht in ihrem Leben: Ihr Vater hat sie missbraucht, und sie ist durch einen Buckel missgestaltet. Dennoch strahlt sie eine Lebenskraft aus, der sich niemand in ihrer Umgebung entziehen kann. Auch nicht der gutaussehende Farmarbeiter Stoney. Die beiden werden ein Paar und heiraten. Doch dann wird Sheilas Leiche im Maisfeld gefunden, und nichts ist mehr, wie es war.
"Das Erstlingswerk der amerikanischen Schriftstellerin Bev Marshall aus dem Jahr 2002 in einer reizvollen Bearbeitung der Regisseurin Irene Schuck. Absolut empfehlenswert. Wirklich spannend aufgebaut, da insgesamt 5 Personen !!! aus dem Stück auch als Erzähler auftreten und die Story quasi immer wieder von Anfang aus ihrer Sicht erzählen. Mehr wird nicht verraten. Öffentliche Aufführung des Hörspiels am 29.01.2005 (gleichzeitig auch das Datum der Ursendung) in Berlin im frannz-club (www.frannz.de)" (BF)
Mit:
Sheila: Laura Maire
Stoney Barnes: Alexander Khuon
Mr: Carrut: Guntbert Warns
Mrs: Carrut: Cristin König
Annette Cotton: Karina Plachetka
Rowena Cotton: Frauke Poolman
Lloyd Cotton: Bernhard Schütz
Ian Barnes: Götz Schulte
Earlene Barnes: Christin Marquitan
Leland Graves: Jens Wawrczeck
Sheriff: Udo Kroschwald
Pathologe: Friedhelm Ptok
Pastor: Martin Engler
Laufzeit: 55 Minuten
Sendetermine: NDR Info - Samstag, 30. Dezember 2006, 21:05 Uhr
Vorzeitiger Schlussverkauf - Unvollendete Memoiren eines Toningenieurs
Autor(en): Mauricio Kagel (Argentinien 1931)
Produktion: WDR 2004
Originalhörspiel, int. / Audio Art
Regie: Mauricio Kagel
Inhaltsangabe: Hatte er nicht mit "(Hörspiel) - Ein Aufnahmezustand" 1969 schon alles gesagt? Zur Musiktriennale Köln 2004 präsentiert Mauricio Kagel ein neues selbstreflexives Meister-Werk über die Komposition von Hörspielen. "Es handelt sich hier um eine radiophonische Komposition, in der der Autor M. K. über seine Funktion als Komponist und vice versa der Komponist M. K. über seine Tätigkeit als Autor von dreizehn Hörstücken nachdenkt." (Mauricio Kagel)
Dabei begegnen uns und dem Komponisten Aufnahmen aus drei Jahrzehnten erfolgreicher Hörkunstproduktion, die in der jeweiligen gesendeten Endfassung, nicht enthalten waren. Fragmente und vollständige Takes aus diesen Stücken hat Mauricio Kagel von Anbeginn seiner Arbeit für das Hörspielstudio und das Studio Akustische Kunst methodisch gesammelt und bis heute aufbewahrt.
Mit:
Stimmen: Martin Reinke, Mauricio Kagel
Laufzeit: ~ 50 Minuten
Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 30. Dezember 2006, 23:05 Uhr
[Quelle:
www.hoerdat.de]