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Montag, 8. Januar 2007, 21:27

2007-01-10 (Mittwoch)

Heute im Sortiment:
Ein fiktiver Mord als Realität, vom Fan zum Star mittels Knopfdruck und ein gemeinsamer Tod :D

Philemon und Baucis

Autor(en): Leopold Ahlsen (BRD 1927)
Produktion: NWDR 1955
Regie: Fritz Schröder-Jahn

Komposition: Johannes Aschenbrenner

Preise / Auszeichnungen: Hörspielpreis der Kriegsblinden

Inhaltsangabe: Dieses Hörspiel variiert die antike Sage von Philemon und Baucis, dem hochbetagten Paar, dem Zeus für seine Gastfreundschaft die Gnade eines gemeinsamen Todes gewährte. Es spielt während des zweiten Weltkriegs in den griechischen Bergen. Das Bauernehepaar Nikolaos und Marulja lebt in ständigem, aber liebevollem Streit dahin, bis das Flötenspiel des alten Nikolaos durch Schüsse unterbrochen wird. Von griechischen Partisanen hart bedrängt, ziehen die deutschen Truppen sich aus dem Lande zurück. Der Partisanenkrieg dringt in den ureigensten Lebensraum der beiden Alten ein und macht sie zu tragischen Helden. Da sie die Gebote der Nächstenliebe und der Gastfreundschaft vor das Gesetz des Krieges stellen, welches die rücksichtslose Vernichtung des Gegeners fordert, müssen die beiden Alten ihr menschliches Handeln mit dem Tod besiegeln.

Mit:
Nikolaos: Paul Bildt
Marulja: Hedwig Wangel
Petros: Hermann Schomberg
Alexandros: Heinz Reincke
Georgios: Krafft Georg Schulze
Panagiotis: Josef Dahmen
Alka: Gisela von Collande
Deutscher Soldat: Hanns Lothar
Adolf Hansen, Heinz Roggenkamp, Herbert Asmis, Max Zawislak
Instrumentalsolisten: Karl Elsner (Flöte), Johannes Rose (Schlagzeug)


Laufzeit: 64 Minuten
Sendetermine: NDR Kultur - Mittwoch, 10. Januar 2007, 20:00 Uhr



Dies und das und das

Autor(en): Nadja Einzmann (BRD 1974)
Produktion: DRS 2007
Bearbeitung, Literatur
Regie: Franziska Hirsbrunner
Bearbeitung: Franziska Hirsbrunner
Komposition: Philipp Schaufelberger

Inhaltsangabe: Ein Forschungsprojekt zu einem sattsam bekannten Thema zeitigt ungewöhnliche Resultate: Nadja Einzmann, auf der Suche nach "roher, ungebügelter Wirklichkeit", hat drei Dutzend Frauen und Männer um die Dreissig zu ihren Kindheitserinnerungen befragt und hinter den üblichen Antworten ein ungemein spannendes Gespinst erinnerter Ich- Legenden zutage befördert. Das ihr in den Interviews Erzählte verdichtete die Autorin zu Texten in der dritten Person Einzahl. Unter anderem durch diesen kleinen Schritt der Distanznahme wird offenbar, wie praktisch Kindheitserinnerungen sind, wenn es darum geht, Ich-Behauptungen zu unterfüttern, und dass längst nicht alles, was man sich und anderen in scheinbarer Offenheit erzählt, frei von Manipulationen ist. So, wie das Gedächtnis sowieso ziemlich opportunistisch ist und mit der Gegenwart häufig sehr viel mehr zu tun hat als mit der Vergangenheit. Was aber nicht heisst, dass in der Erinnerung an "Dies und das und das" dann nicht doch da und dort die Tragik des Weiterwirkens von Kindheitsmustern im Erwachsenenleben aufscheinen würde.

Mit:
Klaus Brömmelmeier, Lara Körte, Vincent Leittersdorf, Katharina Schmalenberg


Laufzeit: 52 Minuten
Sendetermine: DRS 2 - Mittwoch, 10. Januar 2007, 20:00 Uhr (Ursendung)



Doppel-Kopf

Autor(en): Juli Zeh (BRD 1974)
Produktion: SWR 2005
Originalhörspiel, dt. / Krimi
Regie: Ulrich Lampen

Inhaltsangabe: Ein Mann erwacht neben einer fremden Frau, die behauptet, seine Ehefrau zu sein. Wenig später wird der Mann verhaftet, denn der Inhaber der bekannten Werbeagentur »DoppelKopf« in Leipzig wurde ermordet und die Spuren am Tatort weisen auf den Verhafteten hin. Der behauptet aber, Kriminalschriftsteller zu sein und mit dem Mord nichts zu tun zu haben. Die Indizien und Gutachten bezeugen jedoch, dass der Mann Tino Doppel ist, der mit dem Ermordeten zerstrittene Teilhaber der Werbeagentur. Wie kann der Mann seine Identität beweisen, wenn seine Anwältin und selbst seine Lebensgefährtin ihn als Tino Doppel identifizieren? Oder will er nur nicht der sein, der er ist?

"Gut gemacht - Christian Redl ist immer wieder ein Genuß (dieses ewig etwas Gequälte, am Leben Leidende?)" (KM)

Mit:
Christian Redl, Wolfgang Hinze, Rudolf Kowalski, Krista Posch, Leslie Malton, Christiane Roßbach, Peter Weddies, Fennie Boormann, Tim Daysinger, Heinrich Giskes, Bernd Gnann, Gertraud Heise, Horst Hildebrand, Nadine Kettler, Lorenz Lieboldt, Edgar Marius Marcus, Jörg Petzold, Martin Rutenberg, Andreas Szerda, u.a.


Laufzeit: 49 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Mittwoch, 10. Januar 2007, 20:30 Uhr



L' Allegria - Die Heiterkeit

Autor(en): Giuseppe Ungaretti (Italien 1888 - 1970)
Produktion: NDR 2006
Bearbeitung, Literatur / Lyrik
Regie: Andrea Getto
Bearbeitung: Andrea Getto
Übersetzung: Hanno Helbling

Inhaltsangabe: Seinem frühen, noch während des ersten Weltkrieges entstandenen, später immer wieder überarbeiteten Gedichtzyklus "L'Allegria" (Die Heiterkeit) verdankt der italienische Dichter Giuseppe Ungaretti seinen Ruf als Begründer der modernen italienischen Lyrik des 20. Jahrhunderts. In ihm ist sein poetisches Programm und zugleich die enge Verbindung zur eigenen Biographie erkennbar. Identität, Unendlichkeit, Vergänglichkeit, aber auch Licht, Dunkelheit, Landschaften und Wasser sind die vorherrschenden Themen und Motive.
Die Hörspielcollage orientiert sich an dem Aspekt des Fragments, jenem Verfahren, das Ungarettis Lyrik insgesamt kennzeichnet. Sie stellt das Wesen des Wortes ins Zentrum, dessen "Reinheit und Unschuld" der Dichter wiederherzustellen suchte. Die akustische Umsetzung verwendet beide Sprachen: das Italienische - an Originalplätzen aufgenommen und von Laien gesprochen - und die deutsche Übertragung. Ein Versuch, Sprachklang und Rhythmus des Originals hörbar werden zu lassen.

"Dichtung heißt, das Gedächtnis in Träume überführen und ein glückliches Licht auf die Straße des Unbekannten werfen", formulierte der in Alexandria/Ägypten geborene, italienische Dichter Giuseppe Ungaretti einmal. Er gilt vor allem mit seinem frühen, noch während des Ersten Weltkrieges entstandenen Gedichtzyklus "L' Allegria" (Die Heiterkeit) als Begründer der modernen italienischen Lyrik des 20. Jahrhunderts. Wie seine minimalistische Dichtung, ohne einen Hauch von falschem Pathos, weiterlebt, im Alltagsleben der Italiener präsent ist, zeigt eindrucksvoll die zweisprachige Hörspiel-Collage, bei der über 60 italienische Laiensprecher mitgewirkt haben.

Mit:
Gisela Trowe, Wolfgang Michael, Hans Löw


Laufzeit: 46 Minuten
Sendetermine: HR 2 - Mittwoch, 10. Januar 2007, 21:30 Uhr



Neumann, zweimal klingeln

Autor(en): Verschiedene Autoren (DDR 19)
Produktion: DDR
Originalhörspiel, dt. / Unterhaltung
Schlagwörter: Familie

Inhaltsangabe: "Neumann, zweimal klingeln" ging 1968 auf Sendung und hatte ein langes Leben: Über 600 Folgen sind erhalten.
Für die Ostberliner Neumann-Serie haben 1968-1981 über 20 Autoren geschrieben. Zu den Gründungsvätern und langjährigen Autoren gehörte Arne Leonhardt (1931-1982), der seit 1961 freischaffender Schriftsteller war. Er schrieb Erzählungen und Hörspiele, erhielt 1982 den Hörspielpreis des Rundfunks der DDR.
Der Familienbetrieb "Neumann zweimal klingeln" traf sich über 13 Jahre lang jeden Samstagmorgen im Ostberliner Funkhaus. Die frisch inszenierte und abgemischte Folge wurde noch am selben Abend gesendet.

Mit:
Herbert Köfer, Helga Göring, Marianne Barth, Helga Piur


Laufzeit: ~ 25 Minuten
Sendetermine: DLR - Mittwoch, 10. Januar 2007, 21:33 Uhr - Teil 42



Pension Spreewitz

Autor(en): Thierry (BRD 1921 - 1984)
Produktion: RIAS 1957
Originalhörspiel, dt. / Unterhaltung

Inhaltsangabe: "Kleine Geschichten im großen Berlin" - so lautet der Untertitel, den Thierry seiner Westberliner Serie gegeben hat.
Die Serie startete 1957 und hat 150 Folgen erlebt.
Familie Spreewitz, das sind die resolute Mutter Ottilie, der vorwitzige Opa Kurz und die beiden pubertierenden Kinder Gisela und Peter nebst ein paar Dauergästen und anderen normalen Sonderlingen Berliner Couleur.
Die Folgen der "Pension Spreewitz" entstanden meist in einer Nachtproduktion. Die Schauspieler kamen im Anschluss an ihre Theateraufführungen ins Hörspielstudio.

Mit:
Ottilie Spreewitz: Edwith Schollwer
Opa Kurz: Ewald Wenck
Gisela: Edith Hancke
Peter: Klaus Herm
Erwin Schulze: Thierry


Laufzeit: ~ 25 Minuten
Sendetermine: DLR - Mittwoch, 10. Januar 2007, 21:33 Uhr - Teil 42



Das große Identifikationsspiel

Autor(en): Alfred Behrens (BRD 1944)
Produktion: BR 1973
Originalhörspiel, dt. / Science Fiction
Regie: Alfred Behrens
Komposition: Klaus Schulze

Preise / Auszeichnungen: Hörspielpreis der Kriegsblinden

Inhaltsangabe: "Technischer Mord, das Verbrechen der Zukunft; Jack the Tripper macht Menschen zu atmenden Leichen. Hinter der Krimi-Handlung geht es um eine Untersuchung der Beziehung Star/Fan. Komplizierter gesagt: um die detektivische Analyse kommunikativer Prozesse in einer Gesellschaft, die mehr und mehr dazu tendiert, direkten persönlichen Kontakt zu ersetzen durch indirekte, gelenkte Beziehungen zwischen isolierten Individuen und ihren gedruckten, projizierten, gesendeten Leitbildern. In diesem Höspiel flüchten sich schweridentifizierte Fans bis zum genau berechneten elektronischen Ausflippen ihres Bewußtseins in den Traum, Star zu sein. Dabei unterschlägt die Story nicht die Ambivalenz ihres Themas, unterschlägt nicht den Reiz, den es haben kann, das große Identifikationsspiel zu spielen." (A.B.)
"Der Autor hat es mit außerordentlicher technischer Brillanz und gedanklicher Raffinesse das Problem der Manipulierbarkeit des Bewußtseins in seinem mehrschichtigen - Elemente von Kriminakstück, Satire und Science Fiction kombinierenden - Spiel dargestellt. Sozialkritik ist hier verbunden mit einer detaillierten Kenntnis der Konsumwelt und der Medienrealität, deren Trivialmythen und Mechanismen in einer unverwechselbaren, den Jargon der Bewußtseinsmanipulation schöpferisch nutzenden Sprache entlarvt werden." (Jury des Kriegsblindenpreises 1974)

Mit:
Erzähler: Christian Brückner
Jack the Tripper: Wolfgang Hess
Jackie the Tripper: Leo Bardischewski
Dai Brysin: Hellmut Lange
Jim Burns: Fred Maire
Betty Burns: Margot Leonhard
Sam Change: Niels Clausnitzer
Lemmy Ferguson: Klaus Kindler
Dev Neidlinger: Rudolf Neumann
Jenkins: Christian Marschall
Myers: Michael Lenz
Snatcher: Manfred Seipold
Marlies Compère, Heinz Detlev Bock, Josef Manoth, Leon Rainer, Klaus Seidel, Martin Urtel


Laufzeit: 59 Minuten
Sendetermine: WDR 3 - Mittwoch, 10. Januar 2007, 22:00 Uhr


[Quelle: www.hoerdat.de]
Radio Liederlicht
Liedermacher & Co.


Donnerstag.
Skywise: "Montage-Kleber, steht hier. Der funktioniert nur montags. Ist doof für Fridays For Future, die können sich damit nicht auf die Straße kleben."
Kollege: "Wieso? DIe Montagsmaler kamen doch auch dienstags ...?"