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Der BR2 schüttet einen ganzen Haufen Kurzhörspiele über seine Hörer aus, wir feiern den Geburtstag der Kunst und ein Mörder läuft im Standesamt herum, fidibumm
Art's Birthday 2007 - 100th Anniversary of Radio
Autor(en): Verschiedene Autoren
Produktion: DLR 2007
Originalhörspiel, int. / Audio Art
Regie: Marcus Gammel
Inhaltsangabe: Am 17. Januar 1963 wurde die Kunst eine Million Jahre alt - das behauptete zumindest der Fluxuskünstler Robert Filliou. Diese Behauptung wird seitdem weltweit gefeiert. Und gefeiert wird diesmal auch das eigene Medium, das Radio, das 100 Jahre alt wird.
Zum 1 000 044. Art's Birthday vernetzt die Ars Acustica Gruppe der European Broadcasting Union über Satellit zahlreiche Klangkünstler und Radiosender zum wiederholten Mal zu einer internationalen Geburtstagsparty.
Laufzeit: ~ 55 Minuten
Sendetermine: DLR - Freitag, 19. Januar 2007, 00:05 Uhr (Ursendung)
Wiener Dialoge 12:
Rooming in / Ein Ausländer
Autor(en): Gustav Ernst (Österreich 1944)
Produktion: SFB 1982
Regie: Hartmut Kirste
Komposition: Peter Zwetkoff
Inhaltsangabe: Scherz und Ernst, Schimpf und Schmäh wechseln in diesen Szenen und Dialogen aus Wien so schnell wie das Wetter im April. Am Ende aller Schmeicheleien bleibt meist die Grobheit.
Leute im Café und in der Straßenbahn, auf der Parkbank und im Stiegenhaus, im Ehebett und am Familientisch: Der Wiener Gustav Ernst schont seine Landsleute nicht.
Mit:
Lore Brunner, Ernst Konarek, Johannes Silberschneider, Lotte Ledl, Georg Nenning, Jaromir Borek, Alois Strasser
Laufzeit: 8 Minuten
Sendetermine: RBB Kultur - Freitag, 19. Januar 2007, 14:10 Uhr - Teil 2
Tod und ein bisschen Liebe
Autor(en): Alexandra Marinina (Pseudonym für: Marina Alexejewa) (Rußland / Sowjetunion 1957)
Produktion: WDR 2001
Bearbeitung, Literatur / Krimi
Regie: Thomas Werner
Bearbeitung: Stefan Ripplinger
Übersetzung: Natascha Wodin
Inhaltsangabe: Jetzt meint es die Moskauer Kripobeamtin Anastasija Kamenskaja ernst: sie will endlich ihren Lebensgefährten heiraten, und diesmal sollen ihr keine Mordfälle und sonstigen Katastrophen dazwischenfunken. Tatsächlich schafft es das Paar bis ins Standesamt; in die kleine Stille vor Kamenskajas Jawort aber tönt ein ohrenbetäubender Schrei: eine Braut ist erschossen worden. Und wieder muss der Bräutigam der Vollblutpolizistin zurückstehen - Kamenskaja stürzt sich hinein in einen neuen Fall, der noch brisanter wird, als sie erfährt, dass in einem anderen Moskauer Standesamt ebenfalls eine Braut erschossen wurde. Die Kriminalbeamten durchforsten die Lebens- und Liebesgeschichten der erschossenen Frauen; an Motiven für einen Mord mangelt es nicht. Möglich wäre aber auch, dass die beiden jungen Frauen eher zufällige Opfer waren; das hieße, dass man es eventuell mit einem Serientäter zu tun hat. Oder gar mit einer Serientäterin?
Mit:
Anastasija Kamenskaja: Donata Höffer
Anton Schewzow: Peter Davor
Larissa: Frauke Poolman
Artjuchin: Joachim Meyerhoff
Dina Borisowna: Renate Fuhrmann
Alexej Tschistjakow: Wolfgang Rüter
Alla Mospanowa: Marianne Rogée
Jura Korotkow: Philipp Schepmann
Irina Liwanzewa: Silke Linderhaus
Oleg Subow: Hansjoachim Krietsch
Nachbar: Bruno Tendera
Viktor Gordejew: Justus Fritzsche
Elja Bartosch: Isabella Archan
Valerij Turbin: Markus Pfeiffer
Marat Latyschew: Hans-Detlef Hüpgen
Tamila Bartosch: Karin Buchali
Pascha: Claus-Dieter Clausnitzer
Veronica Turbina: Magda Hennings
Ärztin: Brigitte Wanninger
Gesamtlaufzeit: ~ 110 Minuten
Sendetermine: DRS 1 - Freitag, 19. Januar 2007, 20:00 Uhr - Teil 2 von 2 (gekürzt)
Ein schöner Abgang
Autor(en): Konrad Hansen (BRD 1933)
Produktion: WDR 1997
Originalhörspiel, dt. / Krimi
Regie: Klaus Dieter Pittrich
Inhaltsangabe: Seltsame anonyme Anrufe erreichen seit einiger Zeit Barbara, eine junge, attraktive und selbstbewußte Frau, die beruflich ebenso wie privat ihr Leben dem Erfolg geweiht hat. Sie glaubt fest daran, den Telefonterror bald beenden zu können. Aber merkwürdig: Der Anrufer, der sich selbst den Namen Sesam gibt, hat offensichtlich kein sexuelles Interesse an ihr. Sesam scheint ein geistreicher, älterer Herr zu sein, der ihren Lebensgefährten besser kennt als sie selber und der ihre Arbeitsverhältnisse beängstigend genau einzuschätzen weiß. Barbara gerät in einen Sog. Sie fühlt sich wie eine Marionette, deren Lebensfäden von dem Unbekannten völlig manipuliert werden.
Mit:
Barbara: Leslie Malton
Sesam: Jürgen Thormann
Stefan: Felix von Manteuffel
Schermer: Klaus Herm
Frau Mackenroth: Elisabeth Trissenaar
Laufzeit: 52 Minuten
Sendetermine: WDR 5 - Freitag, 19. Januar 2007, 20:05 Uhr
Weekend
Autor(en): Walter Ruttmann (Deutschland 1887 - 1941)
Produktion: BEFU 1929
Originalhörspiel, dt. / Audio Art
Regie: Walter Ruttmann
Inhaltsangabe: 'Weekend' ist eine Pionierarbeit aus den frühen Tagen des Radios. Beeinflusst durch sein eigenes Filmschaffen, probierte Walter Ruttmann für Tonaufnahmen - das Tonband war zwar schon erfunden, aber noch nicht auf dem Markt - ein Lichttonspur-Aufnahmesystem aus, das sich Tri Ergon Verfahren nannte. Sein erstes Ziel war ein so genannter 'Hörfilm' fürs Radio. Er nahm für ein Wochenende in der Großstadt Berlin typische O-Töne auf und montierte diese zu einem rhythmisch-musikalischen Hörfilm in einer Länge von elf Minuten. 'Weekend' erzählt keine Geschichte, die Montage hat keine lineare Struktur, keinen plot, keine Dialoge. 'Weekend' verzichtet zwar nicht ganz auf Worte, doch sind die Worte keine Bedeutungsträger mehr, über die sich die Geschichte entwickelt. Sie stehen vielmehr gleichwertig neben den Geräuschen und ordnen sich einem musikalischen Kompositionsprinzip unter. Es ist das erste Hörspiel, das ganz ohne Schauspieler und ohne vorgegebenen Text, allein mit akustischem Rohmaterial, den Original-Tönen, auskommt und in dem der Schnitt als eigenständiges Mittel eingesetzt wird.
Was man hört, sind Maschinensounds, ein Schuljunge, der Goethes Erlkönig rezitiert, ein Telefonfräulein, Gemurmel von Menschen auf der Straße, Sonntagsvergnügen, Autos, Stimmen usw. Die Produktion, die den Charakter eines Sampling avant lettre hat, galt lange als verschollen, bis die deutschen Hörspielmacher Dieter Hasselblatt und Hansjörg Schmitthenner 1978 in New York eine Band-Kopie fanden.
"Arbeit am photographischen Hörspiel. Walter Ruttmann schneidet draußen im alten Massolle-Atelier von Tri-Ergon in Mariendorf sein Hörspiel auf dem Filmstreifen ‘Weekend’. Statt des Optischen nur Aufnahme des Akustischen. In Montage, Wiedergabe von Geräuschen, die das Wochenende einleiten, die dann über die einzelnen Phasen - ‘dem Jazz der Arbeit’, ‘Feierabend’, ‘Fahrt ins Freie’, ‘Pastorale’, ‘Wiederbeginn der Arbeit, ‘Jazz der Arbeit’ - zum Wochenanfang hinüberführen. Ruttmann hat dieses Hörspiel in drei Tagen der vergangenen Woche aufgenommen. Er hat im Atelier, auf dem Hof des Ateliers gearbeitet. Mit Dilettanten anstelle von Schauspielern; mit Menschen, die er zufällig von der Arbeit herholen ließ, hat er ein paar Worte, Redewendungen, Sprachfetzen, Lieder, Spiele aufgenommen. ‘Denn für die natürliche Lautwiedergabe kann ich nur natürliches Material gebrauchen’, erklärt Ruttmann. Zu Außenaufnahmen ist er in Berlin herumgewandert mitsamt einem fahrbaren Aufnahmewagen und seinem Mikrophon. Auf Hochbahntreppen, bei der Eisenbahn, in Fabriken hat er Geräusche, die er brauchte, aufgenommen. Und jetzt beginnt für ihn die Hauptarbeit: das Schneiden - die Montage" (Lotte H. Eisner).
Laufzeit: 12 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Freitag, 19. Januar 2007, 20:30 Uhr
Walter Ruttmann Weekend Remix 1:
Sympathie für Schulze
Autor(en): Ernst Horn (BRD)
Produktion: BR 1998
Originalhörspiel, dt. / Audio Art
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats
Inhaltsangabe: Das Hörstück 'Weekend' von Walter Ruttmann aus dem Jahr 1930 wurde 1998 im Bayerischen Rundfunk in sechs aktuellen Remix-Versionen produziert. Die Remixer sind Ernst Horn, DJ Spooky, John Oswald, Mick Harris, Klaus Buhlert und to rococo rot. Die 11-Minuten-Länge des historischen Originals war die einzige Vorgabe für die Komponisten und Musiker, deren Versionen die Mittel und Möglichkeiten des Prinzips Remix auf ganz unterschiedliche Weise erprobten.
Der Münchner Komponist Ernst Horn ist Keybordspezialist, hat eine klassische Ausbildung, spielt in den Bands 'Qintal' und 'Deine Lakaien', darüber hinaus veröffentlichte er Solo-CDs. Er hat bereits einige Hörspielmusiken realisiert, zuletzt einen Remix der 'Basalen Sprech-Operationsräume' von Carlfriedrich Claus. Seinen 'Weekend'-Remix nannte er 'Sympathie für Schulze', als Tribut an den Berliner schlechthin. Er hält die von Ruttmann vorgegebene Struktur weitgehend ein, findet aber neue Rhythmen und einen ironisch-musikalischen Umgang mit dem Material.
Laufzeit: 12 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Freitag, 19. Januar 2007, 20:40 Uhr
Walter Ruttmann Weekend Remix 2:
Gedanken Form Remix
Autor(en): Paul D. Miller (Pseudonym: DJ Spooky That Subliminal Kid) (USA 1970)
Produktion: BR 1998
Originalhörspiel, int. / Audio Art
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats
Inhaltsangabe: 1998 legte der Bayerische Rundfunk eine musikalisch weit angelegte und zudem dem technischen Standard des Computerzeitalters - insbesondere der Methode des Samplings - angemessene Sammlung von sechs Versionen des 'Weekend' von Walter Ruttmann vor, die Mittel und Möglichkeiten des Prinzips Remix erprobten. Selektion und Kombination schufen neue Produktionen, die Herkunft und Zitat nicht scheuten, sondern sie hervorhoben.
"Im 'Walter Ruttmann Weekend Remix' nimmt die Avantgarde von heute die von gestern unter die Lupe - oder sich am Monitor vor die Sequenzer-Augen, riskiert Klang-Innovationen, zeigt die Frische von heutigen Sampling-Verfahren und ganz nebenbei auch die der fast siebzig Jahre alten Vorlage" (Aus der Begründung der Jury der Akademie der Darstellenden Künste, die die erste Staffel des 'Walter Ruttmann Weekend Remix' 1998 als Hörspiel des Monats Februar ausgezeichnete).
DJ Spooky, musikalisch in der Illbient-Szene zu Hause, schreibt theoretische Texte zur DJ-Existenz von heute. Seine New Yorker Version, musikalisch dark-ambient, nannte er 'Gedanken Form Remix'. Seinem Verständnis nach bildet das Ruttmann-Original eine akustische Impression einer deutschen Republik zwischen den Weltkriegen. DJ Spookys Hauptziel war es, für die Original-Sounds Entsprechungen in der Musik seiner Apparate zu suchen.
Laufzeit: 13 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Freitag, 19. Januar 2007, 20:50 Uhr
Walter Ruttmann Weekend Remix 3:
Makeshift Whitebox Remix
Autor(en): Mick Harris (Großbritannien 1967)
Produktion: BR 1998
Originalhörspiel, int. / Audio Art
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats
Inhaltsangabe: 1998 legte der Bayerische Rundfunk eine musikalisch weit angelegte und zudem dem technischen Standard des Computerzeitalters - insbesondere der Methode des Samplings - angemessene Sammlung von sechs Versionen des 'Weekend' von Walter Ruttmann vor, die Mittel und Möglichkeiten des Prinzips Remix erprobten. Selektion und Kombination schufen neue Produktionen, die Herkunft und Zitat nicht scheuten, sondern sie hervorhoben.
Der britische Musiker Mick Harris war einst Schlagzeuger bei Napalm Death und John Zorn und betreibt jetzt verschiedene Projekte wie z.B. das Dub Projekt Scorn. Der 'Makeshift Whitebox Remix' hält musikalisch großen Abstand zum Ruttmannschen Original. Harris wollte jede Wiedererkennbarkeit vermeiden. Deshalb lud er den Originalsound in den Computer und komponierte aus dem Material ein komplett neues Stück, dem er die Stimmung verlieh, die das Hören des Ruttmann-Stückes bei ihm auslöste.
Laufzeit: 12 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Freitag, 19. Januar 2007, 21:00 Uhr
Walter Ruttmann Weekend Remix 4:
production memory remix
Autor(en): Klaus Buhlert (BRD 1950)
Produktion: BR 1998
Originalhörspiel, dt. / Audio Art
Inhaltsangabe: Der Hörspielklassiker 'Weekend' von Walter Ruttmann aus dem Jahr 1930 wurde 1998 im Bayerischen Rundfunk in sechs aktuellen Remix-Versionen produziert. Die 11-Minuten-Länge des historischen Originals war die einzige Vorgabe für die Komponisten und Musiker, deren Versionen die Mittel und Möglichkeiten des Prinzips Remix auf ganz unterschiedliche Weise erproben.
Klaus Buhlerts 'production memory remix' konfrontiert die Aufnahme Ruttmanns mit Produktionsfragmenten aus seinem Studio am Potsdamer Platz in Berlin und verlagert dadurch den Schauplatz in einen imaginären Raum. Da tauchen plötzlich Ulrich Wildgruber und Juliane Köhler aus Buhlerts Hörspielbearbeitung des Arno Schmidt-Textes 'Brand's Haide' auf und werden durch Kinderstimmen, Autohupen und andere musikalisierte Elemente aus Ruttanns O-Ton-Collage konterkariert.
Mit:
Ulrich Wildgruber, Juliane Köhler
Laufzeit: 11 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Freitag, 19. Januar 2007, 21:10 Uhr
Walter Ruttmann Weekend Remix 5:
Berlin '98
Autor(en): to rococo rot (Stefan Schneider) (Robert Lippok) (Ronald Lippok)
Produktion: BR 1998
Originalhörspiel, dt. / Pophörspiel
Regie: to rococo rot (Stefan Schneider) (Robert Lippok) (Ronald Lippok)
Komposition: to rococo rot (Stefan Schneider) (Robert Lippok) (Ronald Lippok)
Inhaltsangabe: Der Hörspielklassiker 'Weekend' von Walter Ruttmann aus dem Jahr 1930 wurde 1998 im Bayerischen Rundfunk in sechs aktuellen Remix-Versionen produziert. Die 11-Minuten-Länge des historischen Originals war die einzige Vorgabe für die Komponisten und Musiker, deren Versionen die Mittel und Möglichkeiten des Prinzips Remix auf ganz unterschiedliche Weise erproben.
Das Klangkunst-Trio to rococo rot ersetzt die alten Samples durch Aufnahmen eines Berliner Wochenendes von 1998, bleibt in der Montage allerdings nahe am Original. "'Weekend' ist ja rhythmisch geschnitten - man kann das sogar mit Noten darstellen - und an diesem Schnittplan haben wir uns orientiert. Uns ging es vor allem darum, herauszufinden wie heutzutage so ein Wochenende in Tönen funktioniert." Die 'Berlin '98 Version' von to rococo rot ist allerdings strenggenommen kein Remix, sondern ein Remake - oder, wie der Popkritiker sagen würde: eine Coverversion.
Laufzeit: 10 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Freitag, 19. Januar 2007, 21:20 Uhr
Walter Ruttmann Weekend Remix 6:
wknd 58
Autor(en): John Oswald (Kanada)
Produktion: BR 1998
Originalhörspiel, int. / Pophörspiel
Regie: John Oswald
Komposition: John Oswald
Inhaltsangabe: Der Hörspielklassiker 'Weekend' von Walter Ruttmann aus dem Jahr 1930 wurde 1998 im Bayerischen Rundfunk in sechs aktuellen Remix-Versionen produziert. Die 11-Minuten-Länge des historischen Originals war die einzige Vorgabe für die Komponisten und Musiker, deren Versionen die Mittel und Möglichkeiten des Prinzips Remix auf ganz unterschiedliche Weise erproben.
Der kanadische Komponist und Musiker John Oswald hat vor allem die Klangeigenschaften des Originals zum Ausgangspunkt seiner Bearbeitung genommen. "Der Unterschied zwischen dem Hintergrundgeräusch und dem eigentlichen akustischen Signal ist relativ gering. Ich verstärkte das Rauschen, indem ich die ursprüngliche Aufnahme zeitlich versetzt bis zu 58 Mal übereinander schichtete. Das verändert natürlich auch den Charakter der andereren Klangereignisse. Sie wiederholen sich, und da sie sich zum Teil überlappen, verwandeln sie sich in ein Klangkontinuum, das mit dem Rauschen in Konkurrenz treten kann." Sein Remix-Verfahren nennt John Oswald 'plunderphonics' (Plünderphonie). Er manipuliert dabei die Originalaufnahmen dergestalt, dass die Aufmerksamkeit auf bestimmte Aspekte des Originals gelenkt wird, die unser Gehör sonst kaum oder gar nicht wahrnehmen würde.
Laufzeit: 12 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Freitag, 19. Januar 2007, 21:30 Uhr
Weekend 2006 16:
Weekend 2006
Autor(en): Ingo Sasgen
Produktion: EIG 2006
Inhaltsangabe: Wie klingt "Weekend 2006"?
Wettbewerb der BR-Hörspielredaktion
1930 realisierte Walter Ruttmann das kurze Hörstück "Weekend". Eine Montage, die in Form von Geräuschen und Satzfetzen ein kontrastreiches Bild zwischen Arbeitswelt und Wochenende entwirft.
Die Abteilung Hörspiel und Medienkunst des Bayerischen Rundfunks suchte "Weekend 2006".
Aus 77 Einsendungen wurden die drei besten Stücke honoriert sowie im Radio und als Podcast veröffentlicht.
Die drei besten Sound- und O-Ton-Collagen stammen von Ingo Sasgen, Dirk Hardegen und Stephan Flommersfeld.
Laufzeit: 4 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Freitag, 19. Januar 2007, 21:40 Uhr
Weekend 2006 17:
Weekend 2006
Autor(en): Dirk Hardegen (BRD)
Produktion: EIG 2006
Inhaltsangabe: Wie klingt "Weekend 2006"?
Wettbewerb der BR-Hörspielredaktion
1930 realisierte Walter Ruttmann das kurze Hörstück "Weekend". Eine Montage, die in Form von Geräuschen und Satzfetzen ein kontrastreiches Bild zwischen Arbeitswelt und Wochenende entwirft.
Die Abteilung Hörspiel und Medienkunst des Bayerischen Rundfunks suchte "Weekend 2006".
Aus 77 Einsendungen wurden die drei besten Stücke honoriert sowie im Radio und als Podcast veröffentlicht.
Die drei besten Sound- und O-Ton-Collagen stammen von Ingo Sasgen, Dirk Hardegen und Stephan Flommersfeld.
Laufzeit: 4 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Freitag, 19. Januar 2007, 21:45 Uhr
Weekend 2006 18:
Weekend 2006
Autor(en): Stephan Flommersfeld (BRD)
Produktion: EIG 2006
Inhaltsangabe: Wie klingt "Weekend 2006"?
Wettbewerb der BR-Hörspielredaktion
1930 realisierte Walter Ruttmann das kurze Hörstück "Weekend". Eine Montage, die in Form von Geräuschen und Satzfetzen ein kontrastreiches Bild zwischen Arbeitswelt und Wochenende entwirft.
Die Abteilung Hörspiel und Medienkunst des Bayerischen Rundfunks suchte "Weekend 2006".
Aus 77 Einsendungen wurden die drei besten Stücke honoriert sowie im Radio und als Podcast veröffentlicht.
Die drei besten Sound- und O-Ton-Collagen stammen von Ingo Sasgen, Dirk Hardegen und Stephan Flommersfeld.
Laufzeit: 4 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Freitag, 19. Januar 2007, 21:50 Uhr
Weekend 2006 5:
friday
Autor(en): Ulrich Bassenge (BRD 1956)
Produktion: EIG 2006
Inhaltsangabe: Wie klingt "Weekend 2006"?
1930 realisierte Walter Ruttmann das kurze Hörstück "Weekend". Eine Montage, die in Form von Geräuschen und Satzfetzen ein kontrastreiches Bild zwischen Arbeitswelt und Wochenende entwirft. Die Abteilung Hörspiel und Medienkunst des Bayerischen Rundfunks suchte "Weekend 2006" bei renommierten Soundkünstlern: Ulrich Bassenge, Hermann Bohlen, Martin Conrads, Kalle Laar und Antje Vowinckel
Laufzeit: 4 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Freitag, 19. Januar 2007, 21:55 Uhr
Weekend 2006 3:
Gesellige Runde 1
Autor(en): Hermann Bohlen (BRD 1963)
Produktion: EIG 2006
Inhaltsangabe: Wie klingt "Weekend 2006"?
1930 realisierte Walter Ruttmann das kurze Hörstück "Weekend". Eine Montage, die in Form von Geräuschen und Satzfetzen ein kontrastreiches Bild zwischen Arbeitswelt und Wochenende entwirft. Die Abteilung Hörspiel und Medienkunst des Bayerischen Rundfunks suchte "Weekend 2006" bei renommierten Soundkünstlern: Ulrich Bassenge, Hermann Bohlen, Martin Conrads, Kalle Laar und Antje Vowinckel
Laufzeit: 4 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Freitag, 19. Januar 2007, 22:00 Uhr
Blick auf Venedig
Autor(en): Günter Eich (BRD 1907 - 1972)
Produktion: SWF 1952
Regie: Christian Boehme
Komposition: Hans Peter Haller
Inhaltsangabe: Eichs dritte Arbeit für die Baden-Badener Hörspieldramaturgie, bei der er mit seiner orientalischen Parabel "Geh nicht nach El Kuwehd" zunächst auf Ablehnung gestoßen war, erinnert an Szenerien im italienischen Nachkriegskino. Der Hörspielchef Christian Boehme verstärkte den Realismus des Textes und strich für seine Regie das, was ihm nur sprachlicher Symbolismus zu sein schien. Emilio, Benedetto und Gaspara sind drei Blinde, ansässig in Venedig, einer Stadt, deren augenfällige Schönheit ihnen verborgen ist. Sie bauen diese Stadt für sich neu auf aus der Fülle von Klängen und Geräuschen, die ihnen der Wind über die Lagunen zuträgt. Es ist eine andere Stadt als Sehende sie kennen. Plötzlich aber kann einer der drei, Emilio, nach einer Operation wieder sehen. "Ein Blinder, der sieht. - Das wäre ein guter Zustand, aber hält er sich?"
Mit:
Emilio: Hanns Bernhardt
Anselmo: Wolfgang Golisch
Krämerin: Sonja Karzau
Stimme: Karl Georg Saebisch
Kellner: Kurt Ebbinghaus
Stimme: Erwin Klietsch
u.a.
Laufzeit: 44 Minuten
Sendetermine: SWR 2 - Freitag, 19. Januar 2007, 22:03 Uhr
Weekend 2006 2:
gleich stürmen, alle schlafen
Autor(en): Martin Conrads (BRD 1969)
Produktion: EIG 2006
Inhaltsangabe: Wie klingt "Weekend 2006"?
1930 realisierte Walter Ruttmann das kurze Hörstück "Weekend". Eine Montage, die in Form von Geräuschen und Satzfetzen ein kontrastreiches Bild zwischen Arbeitswelt und Wochenende entwirft. Die Abteilung Hörspiel und Medienkunst des Bayerischen Rundfunks suchte "Weekend 2006" bei renommierten Soundkünstlern: Ulrich Bassenge, Hermann Bohlen, Martin Conrads, Kalle Laar und Antje Vowinckel
Laufzeit: 4 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Freitag, 19. Januar 2007, 22:05 Uhr
Weekend 2006 9:
Barcelona
Autor(en): Kalle Laar
Produktion: EIG 2006
Inhaltsangabe: Wie klingt "Weekend 2006"?
1930 realisierte Walter Ruttmann das kurze Hörstück "Weekend". Eine Montage, die in Form von Geräuschen und Satzfetzen ein kontrastreiches Bild zwischen Arbeitswelt und Wochenende entwirft. Die Abteilung Hörspiel und Medienkunst des Bayerischen Rundfunks suchte "Weekend 2006" bei renommierten Soundkünstlern: Ulrich Bassenge, Hermann Bohlen, Martin Conrads, Kalle Laar und Antje Vowinckel
Laufzeit: 4 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Freitag, 19. Januar 2007, 22:10 Uhr
Weekend 2006 1:
was machen
Autor(en): Antje Vowinckel (BRD 1964)
Produktion: EIG 2006
Inhaltsangabe: Wie klingt "Weekend 2006"?
1930 realisierte Walter Ruttmann das kurze Hörstück "Weekend". Eine Montage, die in Form von Geräuschen und Satzfetzen ein kontrastreiches Bild zwischen Arbeitswelt und Wochenende entwirft. Die Abteilung Hörspiel und Medienkunst des Bayerischen Rundfunks suchte "Weekend 2006" bei renommierten Soundkünstlern: Ulrich Bassenge, Hermann Bohlen, Martin Conrads, Kalle Laar und Antje Vowinckel
Laufzeit: 4 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Freitag, 19. Januar 2007, 22:15 Uhr
Abschied
Autor(en): Matthias Körner (DDR 1954)
Produktion: RBB 2005
Regie: Peter Groeger
Komposition: Peter Gotthardt
Weitere Titel: 1. Teil: Abschied vom Rheuma
2. Teil: Hochzeitsbild aus Wien
3. Teil: Umbetter
4. Teil: Pillnitzer Riesen
5. Teil: Kein letzter Tag
Inhaltsangabe: Ein Dorf in der Lausitz. Nur noch kurze Zeit und es muss dem Tagebau weichen. Längst haben sich die Bewohner mit dem Unabänderlichen abgefunden. Nur Heinz und Marta weigerten sich, ihr Haus zu verlassen. Vom großen Abschied des Dorfes aus der Weltgeschichte erzählen - ebenso skurril wie poetisch - die kleinen Abschiede des alten Ehepaares.
Mit:
Jürgen Rothert, Renate Pick, Hendrik Arnst, Peter Groeger
Laufzeit: 30 Minuten
Sendetermine: RBB Kultur - Freitag, 19. Januar 2007, 22:25 Uhr - Teil 1 von 1
[Quelle:
www.hoerdat.de]