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Donnerstag, 18. Januar 2007, 00:21

2007-01-20 (Samstag)

Heute im Sortiment:
Hercule Poirot mischt sich ein, ein Mann steht zwischen Leben und Liebe, zwei Menschen treiben in einem Rettungsboot, zwei Schriftstellerinnen erkennen ihre Liebe zueinander, zwei Menschen telefonieren miteinander und eine Geheimagentin wird von Zweifeln geplagt :D

24 Schwarzdrosseln

Autor(en): Agatha Christie (Großbritannien 1890 - 1976)
Produktion: SWR/MDR 2006
Bearbeitung, Literatur / Krimi
Regie: Stefan Hilsbecher
Bearbeitung: Alexander Schnitzler
Komposition: Henrik Albrecht
Übersetzung: Marfa Berger / Ingrid Jacob / Maria Meinert

Inhaltsangabe: Niemand kennt den bärtigen Alten, der jeden Dienstag und Donnerstag den gleichen Platz im Restaurant "Galant Endeavour" einnimmt und stets dasselbe bestellt. Als er plötzlich an einem Montag auftaucht und eine ungewöhnliche Bestellung aufgibt, ist die Kellnerin Molly verunsichert und Poirots Interesse geweckt. Er macht sich auf die Suche nach dem Alten, kann sich jedoch nur noch von dessen Arzt über die Todesursache informieren lassen: Henry Gascoigne ist die Treppe heruntergestürzt, ein Unfall. Doch daran glaubt Poirot nicht. Das Puzzle passt nicht zusammen. Oder erscheint es Poirot zu Unrecht verdächtig, wenn einer plötzlich Nierenpastete bestellt, obwohl er doch gar keine mag?

Mit:
Hercule Poirot: Felix von Manteuffel
Erzähler: Friedhelm Ptok
Doktor Burton: Jürgen Holtz
Henry Bonington: Hubertus Gertzen
Molly: Susanne Heydenreich
Dr. Mac Andrews: Peter Fricke
George Lorrimer: Martin Umbach
Kellnerin: Ana Kerezovic
Mrs. Amelia: Johanna Hanke
Richter: Klaus Barner


Laufzeit: 41 Minuten
Sendetermine: DLF - Samstag, 20. Januar 2007, 00:05 Uhr



Ein schöner Abgang

Autor(en): Konrad Hansen (BRD 1933)
Produktion: WDR 1997
Originalhörspiel, dt. / Krimi
Regie: Klaus Dieter Pittrich

Inhaltsangabe: Seltsame anonyme Anrufe erreichen seit einiger Zeit Barbara, eine junge, attraktive und selbstbewußte Frau, die beruflich ebenso wie privat ihr Leben dem Erfolg geweiht hat. Sie glaubt fest daran, den Telefonterror bald beenden zu können. Aber merkwürdig: Der Anrufer, der sich selbst den Namen Sesam gibt, hat offensichtlich kein sexuelles Interesse an ihr. Sesam scheint ein geistreicher, älterer Herr zu sein, der ihren Lebensgefährten besser kennt als sie selber und der ihre Arbeitsverhältnisse beängstigend genau einzuschätzen weiß. Barbara gerät in einen Sog. Sie fühlt sich wie eine Marionette, deren Lebensfäden von dem Unbekannten völlig manipuliert werden.

Mit:
Barbara: Leslie Malton
Sesam: Jürgen Thormann
Stefan: Felix von Manteuffel
Schermer: Klaus Herm
Frau Mackenroth: Elisabeth Trissenaar


Laufzeit: 52 Minuten
Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 20. Januar 2007, 10:05 Uhr



Das Mädchen von Arles

Autor(en): Alphonse Daudet (Frankreich 1849 - 1897)
Produktion: ORF 1970
Bearbeitung, Literatur
Regie: Hans Krendlesberger
Bearbeitung: Maria Seidemann

Inhaltsangabe: Jan, der tief veranlagte Sohn eines südfranzösischen Bauern, verfällt einem Mädchen aus Arles und setzt bei seinen Eltern durch, sie heiraten zu dürfen, obwohl sie für das Landleben und das Bewirtschaften des großen Hofes keineswegs geeignet ist. Als sich herausstellt, daß das Mädchen die Geliebte eines Pferdehirten in der Camargue war, der nicht daran denkt, auf sie zu verzichten, wird die Verlobung gelöst. Jan sucht Trost bei Viviette, die ihn schon lange liebt und ihm eine gute Frau wäre, aber er kann das Mädchen aus Arles, eine Zigeunerin, nicht vergessen und begeht Selbstmord.

Mit:
Francet Esteve: Ewald Balser
Louison Esteve: Paula Wessely
Jan: Sebastian Fischer
Maurice: Claudia Clemens
Vivette: Susanne Schönwiese
Balthasar: Johannes Schauer
Toni: Peter Fröhlich
Marie: Julia Gschnitzer
Mitifio: Walther Reyer
Julien: Michael Janisch
Coq-Galine: Heinz Moog
Clairon: Erne Seder
Suzanne: Renate Berg
Marguerite: Kitty Oertl
Pascale: Karl Mittner
1. Stimme: Hilde Malzer
2. Stimme: Erna Böhm


Laufzeit: 72 Minuten
Sendetermine: ORF 1 - Samstag, 20. Januar 2007, 14:00 Uhr (gekürzt)



Seenot

Autor(en): Erich R. Andersen (BRD 1937)
Produktion: RB/NDR 1989
Regie: Jochen Schütt
Sprache: Dialekt

Inhaltsangabe: Eine selbstsichere Passagierin mittleren Alters und ein eher schüchtern wirkender junger Mann retten sich nach dem plötzlichen Untergang ihres Schiffes auf dem herbstlichen Nordatlantik in ein Rettungsfloß. Schnell wird die Unterschiedlichkeit deutlich. Sein pessimistisches Welt- und Zukunftsbild kann sie mit ihrem Optimismus nicht besiegen, aber daß beide ganz ohne Proviant und Decken zunächst überleben, ist ihrer praktischen Tatkraft zu verdanken. Beide wollten nach Milwaukee, doch daraus wird wohl nichts mehr werden, denn nirgends ist auch nur der Schein eines ihren wind- und strömungsgesteuerten Kurs kreuzenden Schiffes zu erkennen. Der schnelle Untergang hatte wohl jeden SOS-Ruf verhindert. Erst ziemlich spät wird das dümpelnde Floß von den Brückenleuten eines entgegenkommenden Frachters bemerkt.

Mit:
Frau: Ursula Hinrichs
Mann: Bernd Poppe
Matrose: Hasso Henke
Kapitän: Wolfgang Schenck
Steuermann: Dirk Böhling


Laufzeit: 50 Minuten
Sendetermine: RB NWR - Samstag, 20. Januar 2007, 19:05 Uhr



Vita und Virginia

Autor(en): Eileen Atkins (Großbritannien)
Produktion: SDR 1997
Bearbeitung, Theater / Biographie
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Friederike Roth
Übersetzung: Friederike Roth

Inhaltsangabe: Virginia Woolf (1882-1941) - man kennt den Namen, kaum das Werk. Seit der Film ihren Roman "Orlando" einem breiteren Publikum bekömmlich servierte, ist ihr Name zum Begriff für fast alles und jedes (Selbstverwirklichung der Frau, Modernität des Schreibens) geworden. Für Vita Sackville-West (1892- 1962), eine zu ihrer Zeit geschätzte, mit Aufmerksamkeit bedachte Lyrikerin und Reiseschriftstellerin aus altbritischer Aristokratie, interessiert man sich aus höchstens noch einem Grund: Die beiden Frauen verband eine fast 20 Jahre lang andauernde, mit zärtlichem Haß getränkte Freundschafts-Liebes-Eifersuchtsverbindung. Vitas offen gelebte Geschlechterrollenvertauschung, ihr von Virginia gleichermaßen geliebtes wie gehaßtes Auftreten, nicht zuletzt auch ihre aristokratische Vergangenheit wurde für die hochsensible, das Verlassenwerden seismographisch registrierende Virginia Woolf zur Vorlage ihres Romanes "Orlando".

Mit:
Donata Höffer, Monica Bleibtreu


Laufzeit: 89 Minuten
Sendetermine: DLF - Samstag, 20. Januar 2007, 20:05 Uhr



Die Wellen

Autor(en): Virginia Woolf (USA 1882 - 1941)
Produktion: DRS 1989
Bearbeitung, Literatur / Lyrik
Regie: Barbara Liebster
Bearbeitung: Franziska Hirsbrunner / Barbara Liebster

Inhaltsangabe: "Keine Wahrnehmung ist umsonst" (Virginia Woolf). Sechs Personen in ihrem Bewußtseinsstrom: der begabte Romancier Bernard; die naturverbundene Susan; die sich in eine Traumwelt flüchtende Rhoda; Jinny, stets nach Abwechslung jagend; der ordnungsliebende Lyriker Neville; schließlich Louis, ein erfolgreicher Geschäftsmann. Sechs Menschen erzählen in radikaler Subjektivität von der gemeinsamen Schulzeit und ihren Lebenswegen, die sich voneinander entfernen und sich in den mittleren Jahren, wo Entwürfe und Selbstverständnis brüchig werden, durch ihren Freund Percival wieder überschneiden. Die Personen gleichen den Bildern des Meeres, der Gezeiten, der Wellen, die die Dialoge immer wieder leitmotivisch durchziehen.

Mit:
Susan: Katja Amberger
Bernard: Stephan Bißmeier
Rhoda: Anja Brünglinghaus
Louis: Till Kretzschmar
Jinny: Désirée Meiser
Neville: Michael Wittenborn


Laufzeit: 105 Minuten
Sendetermine: DRS 2 - Samstag, 20. Januar 2007, 21:00 Uhr



Das Amt

Autor(en): Géza Czopf (BRD 1970)
Produktion: SWR 2006
Regie: Iris Drögekamp
Sprache: Dialekt

Inhaltsangabe: Stefan Lackmeier ist Pilot. Jung, qualifiziert, flexibel und - arbeitslos! Zu Beginn ist der junge Mann noch ganz optimistisch: sein Zustand wird sicher nur kurze Zeit andauern. Er täuscht sich. Denn trotz aller Bemühungen gibt es kein »ready for take off«, der berufliche Höhenflug bleibt aus. Er selbst fühlt sich mehr und mehr als flügellahme Ente und am Schluss nur noch gelackmeiert. Eine bösartige Real-Satire über die seelischen Verwerfungen eines Menschen in Zeiten von Globalisierung und Hartz IV.


Laufzeit: 44 Minuten
Sendetermine: SWR 4 - Samstag, 20. Januar 2007, 21:05 Uhr



Die Libelle

Autor(en): John le Carré (Großbritannien 1931)
Produktion: SWF/HR 1992
Bearbeitung, Literatur / Krimi
Regie: Hermann Naber
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Übersetzung: Werner Peterich

Weitere Titel: 1. Teil: Die Vorbereitung
2. Teil: Der Preis

Inhaltsangabe: Eine Einsatzgruppe des israelischen Geheimdienstes ist auf der Jagd nach dem palästinensischen Top-Terroristen Khalil. Der Kopf des Teams, Marty Kurtz, entwirft einen raffinierten Plan. Die junge englische Schauspielerin Charlie wird als Lockvogel in die Palästinenserszene geschleust. Sie soll die Rolle einer Geliebten von Khalils Bruder Michel spielen. Charlie ist schließlich so mit ihrer neuen Identität verwachsen, daß die Palästinenser sie ohne Argwohn akzeptieren. Die Rolle ihres Liebhabers übernimmt der israelische Spitzenagent Joseph, in den sie sich tatsächlich verliebt. Doch je mehr Charlie Joseph verfällt, desto fragwürdiger wird ihr die Sache der Israelis.

Mit:
Erzähler: Wolfgang Condrus
Charlie: Verena von Behr
Joseph: Christian Brückner
Marty Kurtz: Hans Caninenberg
Litvak: Jörg Ratjen
Oded: Markus Hoffmann
Lucy: Christine Schönfeld
Ned Quilley: Manfred Steffen
Anton Mesterbein: Christoph Quest
Helga: Doris Wolters
Tayeh: Peter Lieck
Professor Minkel: Helmut Wöstmann
Frau Minkel: Renate Schroeter
Khalil: Matthias Ponnier
Polizist: Andreas Szerda
Rossini: Patrick Blank


Gesamtlaufzeit: 114 Minuten
Sendetermine: NDR Info - Samstag, 20. Januar 2007, 21:05 Uhr - Teil 1 von 2



101 Albert

Autor(en): Sylvie Courvoisier (Schweiz 1968) / Ikue Mori (Japan 1953) / Mark Nauseef (USA 1953) / Walter Quintus (BRD 1949)
Produktion: WDR 2007
Originalhörspiel, int.

Inhaltsangabe: "Besonders merkwürdig war, wie alle akustischen Wahrnehmungen, etwa das Geräusch einer Türklinke oder eines vorbeifahrenden Autos, sich in optische Empfindungen verwandelten. Jeder Laut erzeugte ein in Form und Farbe entsprechendes, lebendig wechselndes Bild."

So beschreibt der Chemiker Albert Hofmann eine mögliche Wirkung der von ihm 1938 entdeckten Droge LSD. Inspiriert durch den 100. Geburtstag Hofmanns am 11. Januar 2006 trafen sich der Perkussionist und Hörspielmacher Mark Nauseef, der Soundartist Walter Quintus, die Laptopmusikerin Ikue Mori und die Pianistin Sylvie Courvoisier im Aufnahmestudio, um ausgehend vom umfangreichen O-Ton-Material des auf der Rittimatte-Alm am Rande des Schweizer Jura lebenden Hofmann die synästhetischen Erfahrungen mit den Mitteln der Entgrenzung von Musik, Sprache und Geräusch näherzukommen. Im Laufe dieser Sound-Séance wurden die Trennlinien zwischen Perkussion und Klavier, zwischen menschlicher Stimme und Technik, zwischen Drone und Noise immer durchlässiger und auch die Zuordnung der höchst individuellen Klangsprachen der vier Mitwirkenden immer schwieriger. "Das Ich verschwindet. Das kann sehr unheimlich sein, aber es kann auch beglückend sein, dass man das Gefühl hat: Jetzt bin ich da, wo ich hingehör." (Albert Hofmann)


Laufzeit: 54 Minuten
Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 20. Januar 2007, 23:05 Uhr (Ursendung)

[Quelle: www.hoerdat.de]
Radio Liederlicht
Liedermacher & Co.


Donnerstag.
Skywise: "Montage-Kleber, steht hier. Der funktioniert nur montags. Ist doof für Fridays For Future, die können sich damit nicht auf die Straße kleben."
Kollege: "Wieso? DIe Montagsmaler kamen doch auch dienstags ...?"

Prof. Common

"Dimensionsbrecher ein!"

Beiträge: 607

Wohnort: Berlin

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Samstag, 20. Januar 2007, 10:58

RE: 2007-01-20 (Samstag)

Zitat

Original von Skywise

Hercule Poirot mischt sich ein, ein Mann steht zwischen Leben und Liebe, zwei Menschen treiben in einem Rettungsboot, zwei Schriftstellerinnen erkennen ihre Liebe zueinander, zwei Menschen telefonieren miteinander und eine Geheimagentin wird von Zweifeln geplagt :D

24 Schwarzdrosseln

Autor(en): Agatha Christie (Großbritannien 1890 - 1976)
Produktion: SWR/MDR 2006
Bearbeitung, Literatur / Krimi
Regie: Stefan Hilsbecher
Bearbeitung: Alexander Schnitzler
Komposition: Henrik Albrecht
Übersetzung: Marfa Berger / Ingrid Jacob / Maria Meinert

Inhaltsangabe: Niemand kennt den bärtigen Alten, der jeden Dienstag und Donnerstag den gleichen Platz im Restaurant "Galant Endeavour" einnimmt und stets dasselbe bestellt. Als er plötzlich an einem Montag auftaucht und eine ungewöhnliche Bestellung aufgibt, ist die Kellnerin Molly verunsichert und Poirots Interesse geweckt. Er macht sich auf die Suche nach dem Alten, kann sich jedoch nur noch von dessen Arzt über die Todesursache informieren lassen: Henry Gascoigne ist die Treppe heruntergestürzt, ein Unfall. Doch daran glaubt Poirot nicht. Das Puzzle passt nicht zusammen. Oder erscheint es Poirot zu Unrecht verdächtig, wenn einer plötzlich Nierenpastete bestellt, obwohl er doch gar keine mag?

Mit:
Hercule Poirot: Felix von Manteuffel
Erzähler: Friedhelm Ptok
Doktor Burton: Jürgen Holtz
Henry Bonington: Hubertus Gertzen
Molly: Susanne Heydenreich
Dr. Mac Andrews: Peter Fricke
George Lorrimer: Martin Umbach
Kellnerin: Ana Kerezovic
Mrs. Amelia: Johanna Hanke
Richter: Klaus Barner


Laufzeit: 41 Minuten
Sendetermine: DLF - Samstag, 20. Januar 2007, 00:05 Uhr


Hat das wer aufgenommen und kann sich mal mit mir per Mail oder PN in Verbindung setzen!?
"Lieber Löwe vor dem Abgrund, als Esel vor dem Karren!"