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Montag, 19. März 2007, 14:05

2007-03-25 (Sonntag)

Heute im Sortiment:
Hera Lind, Jeremias Gotthelf, Friedrich Schiller, William Shakespeare, Arthur Schnitzler, Patricia Highsmith, Andrea Camilleri
außerdem:
Löwen, Enten, Fledermäuse, Kaninchen
dazu:
Radioprogramme, Diven, Rentner, Lebenslügner, Psychiatrieinsassen, Mongoloide und einige offene Ohren :D


Der Entenkönig

Autor(en): Kai Schmidt (BRD 1963)
Produktion: SWR 2005
Originalhörspiel dt. / Kinderhörspiel
Regie: Oliver Sturm

Inhaltsangabe: Im Teich herrscht das Chaos: Bei einem Unwetter bricht der Staudamm und das Wasser läuft aus. Wo sollen die Enten jetzt schwimmen? Entenmama Lucia ist eh schon verzweifelt: Ihr Mann Douglas ist verschwunden! Traurig sitzt sie da und brütet, da findet sie unversehens einen neuen Freund - der langbeinige Graureiher Jean Pierre hilft ihr bei der Suche. Douglas ist in einen Strudel geraten und vom Hund Böser Bär gerettet worden. In seiner Hütte päppelt er Douglas wieder auf. Das Huhn Nane hilft ihm. Doch da der Erpel sein Gedächtnis verloren hat, erinnert er sich nicht an Lucia. Böser Bär und Nane glauben, sie hätten einem Entenkönig das Leben gerettet.

Der brummige Hund Böser Bär, der französische Reiher Jean Pierre, die traurige Entenmama Lucia und das klatschsüchtige Huhn Nane sind die Helden dieser Tiergeschichte. Außerdem ist es eine Liebes- und eine Familiengeschichte, weil sich zwei Enten gesucht und gefunden haben und nun eine Familie gründen. Fünf Eier sind schon gelegt, als eine Katastrophe über sie hereinbricht: Der Erpel Douglas verschwindet und seine Frau Lucia bleibt allein zurück. Im Übrigen ist es eine Tragikomödie, weil neben den ganz ernsten auch einige komische Vögel darin vorkommen. Vor allem aber ist "Der Entenkönig" eine überaus hintersinnige Menschengeschichte, die uns den Spiegel vorhält und zeigt, was für Stärken und Schwächen wir haben. Und aus den genannten Gründen ist es eine besonders anrührende Kindergeschichte - auch für Erwachsene! Alles in allem: Ein irrsinnig buntes Spektakel mit "Olala" - wie Jean Pierre sagen würde.

(Ab 8 Jahren)

Mit:
Erzählerin: Astrid Meyerfeld
Böser Bär: Traugott Buhre
Kater Carlos: Ernst August Schepmann
Nane: Swetlana Schönfeld
Jean Pierre: Peter Fricke
Lucia: Mira Partecke
Douglas: Jens Wawrczeck
Kuno: Sven Plate
Karsten Troyke, Philip Schepmann, Sonja Dengler, Maria Munkert, Janna Wagenbach, Joe Jung


Laufzeit: 91 Minuten
Sendetermine: SWR Cont.Ra - Sonntag, 25. März 2007, 16:05 Uhr - Teil 1 von 2



Der Löwe muß ins Pfandhaus

Autor(en): Johannes Schenk (BRD 1941 - 2006)
Produktion: SDR/NDR 1985
Originalhörspiel dt. / Kinderhörspiel
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Komposition: Hermann Josephs

Inhaltsangabe: Bennie ist von der Schule nicht nach Hause gekommen; im Stadtpark oder am Golfplatz ist er nicht zu finden, und sein Vater, der Apotheker, hat keine Ahnung, wo er sich sonst noch herumtreiben könnte. Dabei müsste er doch wissen, dass es Benni ganz gewaltig zum Zirkus zieht, und im Nachbarort gastiert der Zirkus Manzoni! - Der Zirkusdirektor kann nur den Kopf schütteln über den hergelaufenen kleinen Jungen, der nicht bloß einfach zuschauen will, sondern selber mitmachen möchte. Denn - bei seinem Schnurrbart - Herr Manzoni weiß nicht einmal, wie er die eigenen Leute satt kriegen soll. Die Kasse ist leer genauso wie die Futterkrippen, bei den Pferden kann man schon die Rippen zählen und die Platzmiete ist auch noch nicht bezahlt. Nur ein Ausweg bleibt aus dem Dilemma: der Löwe muss ins Pfandhaus, nur so ist das Schlimmste zu verhüten. - Was aber ist ein Zirkus ohne Löwennummer? Nein, ohne den Löwen geht es nicht, und im Pfandhaus kann er nicht lange bleiben.

Mit:
Der Apotheker: Gerd Baltus
Sein Sohn Bennie: Jan Ulrich Doster
Tine, Apothekersgehilfin: Rotraut Rieger
Direktor Manzoni: Michael Thomas
Ella, seine Frau: Maren Kroymann
Jule, seine Tochter: Mascha Kataryna Huster
Der Löwe: Franz Boehm
Frau Crurelius: Ingeborg Engelmann
Ihr Chauffeur: Reinhart von Stolzmann
Herr Gogoll, der Pfandleiher: Peter Capell
Erzähler: Raoul Wolfgang Schnell
Gerti Fricke, Hansjörg Hack, Wolfgang Reinsch, Charles Wirths, Marc Zitzmann
u.a.


Laufzeit: 57 Minuten
Sendetermine: MDR Figaro - Sonntag, 25. März 2007, 08:05 Uhr



Der Tag, an dem ich Papa war

Autor(en): Hera Lind (BRD 1957)
Produktion: DLR 2005
Bearbeitung Literatur / Kinderhörspiel
Regie: Klaus-Michael Klingsporn
Bearbeitung: Christian Hussel
Komposition: Lexa Thomas


Laufzeit: 47 Minuten
Sendetermine: DLR - Sonntag, 25. März 2007, 13:30 Uhr



Der Burespiegel

Autor(en): Jeremias Gotthelf (Schweiz 1797 - 1854)
Produktion: DRS 1962
Bearbeitung Literatur
Regie: Robert Egger
Bearbeitung: Hans Rudolf Hubler
Übersetzung: Hans Rudolf Hubler
Sprache: Dialekt

Inhaltsangabe: Nachdem Albert Bitzius (1797-1854) in ein und demselben Jahr erst seine Mutter und dann seinen Bruder Fritz verloren hatte, 1836 war das, begann er sein schriftstellerisches Wirken und schrieb seinen ersten Roman mit dem Titel «Der Bauernspiegel oder Lebensgeschichte des Jeremias Gotthelf, von ihm selbst beschrieben». Darin entwirft er ein Gegenbild zum romantisierenden Bauernbild des Biedermeier und prangert Missstände (korrupte Gemeindebeamte, Verdingwesen, Schulsystem) deutlich an. Durch den Titel gibt sich der Text als Autobiographie aus, ist aber fiktiv und kann wohl am ehesten dem Genre des Entwicklungsromans zugeordnet werden. Bitzius war sehr um das Schulwesen und die Erziehung besorgt, er wurde deshalb sogar einmal strafversetzt. Von seinem Hauptdarsteller übernahm er den Namen als sein Pseudonym und nannte sich fortan Jeremias Gotthelf.

Mit:
Jeremias: Ernst Flückiger
Präsident: Paul Hofmann
Wirtin: Elisabeth Oppliger
Grossvater: Hans Gfeller
Grossmutter: Gertrud Demenga-Schwarz
Benz: Oskar Bachmann
Mutter: Eva Minder-Wilker
u.a.


Sendetermine: DRS 1 MW - Sonntag, 25. März 2007, 14:00 Uhr - Teil 12 von 12



Das Hörspiel von Mongopolis

Autor(en): Gisela Höhne (BRD) / Ramba-Zamba (BRD)
Produktion: RBB 2006
Bearbeitung Theater
Regie: Peter Avar
Anouschka Trocker
Bearbeitung: Gabriele Bigott

Inhaltsangabe: Alles beginnt damit, dass den Eltern ihre Kinder nicht mehr gefallen. Also werden sie umgetauscht, im Wartezimmer bei Gott. Allerdings nimmt die Geschäfte dann Dr. Teufel in die Hand - und schon entsteht mit Hilfe eines ehrgeizigen Bürgermeisters Mongopolis, Stadt und Planet der perfekten Menschen. Genug zu tun für Gott und Teufel, Adam und Eva, für einen XXL- Kommissar und einen galaktischen Reporter, wenn sich das turbulente Geschehen um die angeblich Perfekten immer mehr zuspitzt...
Sie sind 'geistig behindert', viele von ihnen sind 'mongoloid', ihr Sprachvermögen ist sehr unterschiedlich, aber alle sind sie ganz außergewöhnliche Schauspieler, und das beweisen sie auch in ihrer ersten Hörspielarbeit. Die 'unperfekten' Spieler erzählen darin von einer Welt, in der nur noch perfekte Menschen einen Platz haben sollen, mit hinreißendem Spaß und großer Ernsthaftigkeit. Sie spielen mit Leib und Seele, es geht ihnen um alles, es geht um sie selbst.

Mit:
Gott: Rita Seresuß
Teufel: Joachim Neumann
Bürgermeister: René Schappach
Bürgermeisterin: Patrizia Schulz
Adam: Moritz Höhne
Eva: Nele Winkler
Lilith: Juliana Götze
Down-Hunter: Michael Ulfik
Reporter: Hans-Harald Janke
Kommissarin: Franziska Kleinert
Perfekte: Grit Burmeister, Jennifer Lau, Anke Wicklein, Jan-Patrick Kern, Martin Lindner, Michael Wittsack


Laufzeit: 54 Minuten
Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 25. März 2007, 14:04 Uhr (Ursendung)



Kampf im Äther oder Die Unsichtbaren

Autor(en): Arnolt Bronnen (Deutschland 1895 - 1959)
Produktion: HR/DLR/SWR 2007
Bearbeitung Literatur
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Jürgen Peters / Oliver Sturm

Inhaltsangabe: Arnolt Bronnen hat als Dramatiker zu Beginn der 20er Jahre die deutschen Bühnen mit Skandalen versorgt. Mitte der 20er Jahre wendet er sich dem Roman zu, dem Rundfunk und der extremen Rechten. Was Zeitgenossen als skandalös empfanden, angesichts der Tatsache, daß er als Sohn eines jüdischen Vaters geboren worden war. 1935 erscheint »Kampf im Äther oder Die Unsichtbaren«, der die Entstehung des Rundfunks in Deutschland im Spannungsfeld von großen und kleinen Machtinteressen ins Visier nimmt und Bronnens - fast erfolgloser - Versuch ist, sich als Schriftsteller zu stabilisieren. Der Rassenwahn war stärker; das Buch durfte zwar erscheinen, aber nicht unter Bronnens Namen. Er hatte ein Pseudonym zu wählen. Das Hörspiel montiert Kapitel des Romans mit dem späteren Versuch Bronnens, sich mit »Arnolt Bronnen gibt zu Protokoll« als Kommunist und Bürger der DDR zu profilieren.


Laufzeit: 88 Minuten
Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 25. März 2007, 14:05 Uhr (Ursendung)



Unten am Fluss

Autor(en): Richard Adams (Großbritannien 1920)
Produktion: SWR 2006
Bearbeitung Literatur / Kinderhörspiel
Regie: Leonhard Koppelmann
Komposition: Henrik Albrecht
Übersetzung: Egon Strohm

Inhaltsangabe: Das Kaninchen Fiver wird von einer düsteren Vision heimgesucht. Wenn sie nicht sofort fliehen, wird der Tod das Gehege aufsuchen und nicht ein Kaninchen lebend zurücklassen. Doch innerhalb der festgefügten Regeln und Hierarchien der Kaninchengemeinschaft ist es für einen »Outskirter« nicht leicht, Gehör zu finden. Nur eine Handvoll Kaninchen, unter ihnen der beherzte Hazel, sind bereit, der dunklen Prophezeiung Glauben zu schenken. Der Weg in eine ungewisse Zukunft wird gefährlich, das weiß Hazel. Und er begreift auch: Wenn dieser bunte Haufen aus ehemals Privilegierten und sozialer Unterschicht es nicht schafft, sich zusammenzuraufen, wird alles vergebens sein. Doch für eine Umkehr ist es zu spät. Der Exodus hat begonnen.

Die grünen Hügel, die Fiver in seinen Träumen sieht und von denen er weiß, dass sie die neue Zufluchtstätte für die Kaninchen sein werden, sind weit entfernt, und die Zahl der Feinde ist groß. Neue Wege müssen erprobt, alte Traditionen gebrochen werden. Oder hätte man je davon gehört, dass sich ein Kaninchen mit einer Lachmöwe anfreundet? Doch es gilt ebenso, die alten Überlieferungen zu erhalten, um ein geistiges Fundament für die neue Zeit zu bewahren. Und so erzählen sich die Kaninchen die Mythen von El-arairah, dem Kaninchenfürsten, der mit Schläue und Schnelligkeit seine Feinde besiegt und selbst dem Schöpfer Frith gegenübertritt. Doch bei all den Schwierigkeiten und Gefahren in der Fremde haben sie etwas wichtiges übersehen: Es ist nicht ein einziges weibliches Kaninchen unter ihnen. Wie soll der Fortbestand ihres Daseins gesichert werden?

Die Kaninchen um ihren Anführer Hazel sind gezwungen, die Existenz ihres kleinen Geheges durch List und Gewalt zu sichern. Ihr Weg führt sie nach Efrafa, dem totalitären Überwachungsstaat unter General Woundwort. Ob es ihnen gelingt, weiß diesmal nicht einmal der hellseherische Fiver vorauszusagen. Dies ist nicht nur die Geschichte eines umherziehenden Trupps vagabundierender Tiere auf der Suche nach einem besseren Leben. Es ist die Saga eines wandernden Volkes, gezwungen, sich in der Fremde zu behaupten, zu kämpfen und sich anzupassen. Es ist auch eine Geschichte über die Mühen eines Neuanfangs und den beschwerlichen Aufbau eines funktionierenden gesellschaftlichen Systems.

Mit:
Erzähler: Peter Fricke
Hazel: Marc Hosemann
Fiver: Jens Wawrczeck
Bigwig: Gottfried Breitfuß
Threarah: Ernst August Schepmann
Blackberry: Matthias Haase
Hawkbit: Oliver Kraushaar
Bluebell: Tim Seyfi
Holly: Hans Georg Panczak
Speedwell: Nikolaj Alexander Brucker
Kehaar: Sophie Rois
Woundwort: Rainer Basedow
Chervil: Christoph Zapatka
Avens: Michael Tregor
Dandelion: Juan Carlos Lopez
Acorn: Nikolaos Eleftheriadis
Vervain: Philipp Schepmann
Campion: Wolfgang Pregler
Groundsel: Hanns Jörg Krumpholz
Hyzenthlay: Christiane Rossbach
Junge: Peter Eisinger
Mädchen: Janka Eisinger
Thethunning: Nadine Kettler


Gesamtlaufzeit: 162 Minuten
Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 25. März 2007, 14:05 Uhr - Teil 3 von 3



Die Sperrmüllpiraten oder Ein Ohr für alle Fälle

Autor(en): Franz Sales Sklenitzka
Produktion: NDR 2006
Originalhörspiel dt. / Kinderhörspiel
Regie: Jesko von Schwichow
Bearbeitung: Jesko von Schwichow

Inhaltsangabe: Die Kinder Jens und Cem finden auf dem Sperrmüll ein radioähnliches Gerät. Der kleine Kasten ist allerdings kein Radio, sondern eine Art hochempfindliches Abhörgerät. Durch Mauern und Wände lassen sich damit Gespräche belauschen. Das elektronische Ohr funktioniert allerdings sehr unzuverlässig. Jederzeit kann es sich unvermittelt auf eine andere Quelle in einer anderen Wohnung einstellen. Dann wieder meldet sich die Taxizentrale (gerade wenn's spannend wird) oder der nächste Radiosender funkt dazwischen. Immerhin bekommen die Kinder genug vom Gespräch zweier Ganoven mit, um zu ahnen, dass die beiden einen dickes Ding drehen wollen. Aber wann? Wo? Und wer sind die zwei, die einen leicht beschränkten Eindruck machen? Nachdem eine Mathearbeit trotz Einsatz des illegalen Lauschmittels gründlich versemmelt wurde, weiß leider die halbe Klasse um das Geheimnis des Kästchens. Und weil ein Mitwisser den falschen Leuten davon erzählt, werden die Sperrmüllpiraten Jens und Cem jetzt von den Ganoven gejagt, die sich vom Horchkasten nützliche Informationen über lohnende Objekte erhoffen.

Mit:
Jens: Anton Sprick
Cem: Aaron Petrovic
Locke: Uli Plessmann
Daddel: Gerhart Hinze
Rita: Verena Reichhardt
Society- Reporterin: Maja Schöne
Viktor Schlawuttke: Stephan Schad
Frau Dengelmeier: Anne Weber
Alex: Dennis Behr
Silvie: Joana Thinius


Laufzeit: 54 Minuten
Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 25. März 2007, 14:05 Uhr
DRS 1 - Sonntag, 25. März 2007, 19:00 Uhr - Teil 2 von 2



Toter Mann

Autor(en): Andrea Camilleri (Italien 1925)
Produktion: DLR 2007
Bearbeitung Literatur / Krimi
Regie: Götz Naleppa
Bearbeitung: Idalberto Fei
Komposition: Andreas Bick
Übersetzung: Renate Lampen

Inhaltsangabe: Beim Schwimmen im Meer vor seinem Haus in Marinella kollidiert Montalbano mit einer Leiche. Der Tote ist nur einer von vielen Namenlosen, die das Meer an die sizilianische Küste spült. Eine Welle von illegalen Einwanderern, von Schlepperbanden nachts auf Booten ausgesetzt, überschwemmt die Insel. Als Montalbano einem Flüchtlingskind zu helfen versucht, hat das unerwartete Folgen.

Mit:
Gerd Wameling, u.a.


Laufzeit: ~ 52 Minuten
Sendetermine: DLR - Sonntag, 25. März 2007, 15:05 Uhr (Ursendung)



Ende gut, alles gut

Autor(en): William Shakespeare (Großbritannien 1564 - 1616)
Produktion: BR 1956
Bearbeitung Theater
Regie: Walter Ohm
Bearbeitung: Richard Flatter
Komposition: Mark Lothar
Übersetzung: Richard Flatter

Inhaltsangabe: Bis die Ehe von Bertram und Helena zu einem guten Ende findet, bedarf es beträchtlicher weiblicher List und Tücke: Der junge Graf Bertram von Roussillon wird vom König wider seinen Willen mit der armen Arzttochter Helena vermählt. Noch vor der Hochzeitsnacht läuft der junge Ehemann davon. Wie zum Hohn schreibt er seiner verschmähten Gattin in einem Abschiedsbrief, er werde sie nie als Gemahlin anerkennen, es sei denn, sie könne ihm den Ring vorweisen, den er ständig an seinem Finger trage, und ein Kind präsentieren, dessen Vater er sei. Nach anfänglicher Verzweiflung fasst die jungfräuliche Ehefrau Helena den Entschluss, ihrem flüchtigen Gemahl nachzureisen. Sie findet ihn in Florenz. Durch freche Täuschung und frommen Betrug bringt sie es fertig, dem Ahnungslosen den Ring abzunehmen und auch die wesentlich heiklere zweite Bedingung zu erfüllen.

Für die Hörspielbearbeitung wurde Shakespeares Lustspiel umgestaltet: Ein Narr führt durch die rasante Handlung um Liebe und Betrug.

Mit:
Erwin Kalser, Erik Schumann, Lina Carstens, Käthe Goldt, Hans Leibelt, Elisabeth Lennartz, Ina Peters, u.a.


Laufzeit: 75 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 25. März 2007, 15:15 Uhr



Zarah Leander - Honig aus dem Maul der Löwen

Autor(en): Peter Steinbach (BRD 1938)
Produktion: WDR 2007
Originalhörspiel dt. / Biographie
Regie: Claudia Johanna Leist

3. Teil: Das Schattenspiel der Macht

Inhaltsangabe: Ein schwedisches Revue-Girl, ganz und gar nicht der Typ des blonden deutschen Frauchens, kommt über Wien nach Berlin, wo sie 1936 einen Vertrag bei der Universum Film AG (UFA) unterzeichnet. Die Wirkung der singenden Leinwandheldin mit der männlich-rauchigen Stimme ist so überwältigend, dass ihr bald nicht nur das deutsche Volk, sondern auch die Mächtigen des Dritten Reiches zu Füßen liegen. Zarah Leander singt in schwerer Zeit von Liebe und Hoffnung, spielt mit den unberechenbaren Nazi-Löwen, die sie zur Deutschen machen wollen. Sie aber bleibt Schwedin und kassiert trotzdem die höchsten Gagen. An der Seite ihrer Freundin Grete Weiser zieht sie durch Berlin. Der Mann, Vidar, bleibt in Schweden, begleitet wird sie von ihrer Mutter Mathilde, die sich um die beiden Kinder kümmert und zur Distanz gegenüber den Nazis mahnt. Zarah Leander träumt von einem Landgut auf einer schwedischen Insel, mit Wäldern und einem Stück des großen Meeres, in dem sich die Heringe tummeln. Lohnt sich dafür das gefährliche Schattenspiel der Macht?


Gesamtlaufzeit: ~ 150 Minuten
Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 25. März 2007, 17:05 Uhr - Teil 3 von 3 (Ursendung)



Kabale und Liebe

Autor(en): Friedrich Schiller (Deutschland 1759 - 1805)
Produktion: MDR 2005
Bearbeitung Theater
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Heide Böwe
Komposition: UNICYCLEMAN

Inhaltsangabe: Ein deutsches Residenzstädtchen - für uns am Ende des 18. Jahrhunderts, für Schiller in der Gegenwart. Luise Miller ist sechzehn und Tochter eines Musikers in öffentlichen Diensten. Ferdinand von Walter, Anfang Zwanzig und Dank seines Vaters, der als Präsident die Fäden im Fürstentum zieht, bereits zum Major avanciert, lässt sich von ihm auf der Flöte unterrichten. So begegnen sie sich und verlieben sich ineinander: Luise sich in den begeisterungsfähigen, gebildeten, den Kopf so hoch tragenden jungen Mann, beflügelt von den freimütigen Idealen des Zeitalters, die aus allen Büchern steigen. Der nur die "Leidenschaft des Herzens" gelten lässt und, Sohn aus gutem Hause, der das Ducken nie hat lernen müssen, allzeit Überschwang genug in sich spürt, um Mauern einzureißen, welche sie trennen könnten. Ferdinand sich in das schöne, natürliche und aufgeschlossene Kind, das sich von seinen Ideen anstecken lässt und aus dessen sehnsüchtigen und bewundernden Blicken zurückstrahlt, was ihm an Hoffnung so mächtig die Brust füllt. Was zwischen ihnen steht von Herkunft und Stand her - Luise sieht es genau und will den Traum und die Wirklichkeit gar nicht erst zu vermischen anfangen. Und Ferdinand? Der will dergleichen Grenzen so wenig kennen, dass er aus Luises Zurückhaltung schon einen seltsamen Mangel an stürmischer Hingabe herauszuhören meint. Als Ferdinands Weigerung, eine karrierefördernde Heirat einzugehen, den Präsidenten auf den Plan ruft und eine Eifersuchtsintrige eingefädelt wird, ist die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten.

Mit:
Luise Miller: Birgit Minichmayr
Ferdinand von Walter: Andreas Pietschmann
Präsident von Walter: Walter Kreye
Wurm: Horst Kotterba
Lady Milford: Anne Weber
Hofmarschall von Kalb: Ilja Richter
Miller, Stadtmusikant: Klaus Manchen
Frau Miller: Angelica Domröse
Kammerdiener des Fürsten: Günter Grabbert
Bedienter des Präsidenten: Siegfried Voß
Bedienter der Lady: Peter Wilczynski


Laufzeit: 69 Minuten
Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 25. März 2007, 18:20 Uhr



Dunkel lockende Welt

Autor(en): Händl Klaus (Österreich 1969)
Produktion: DRS 2006
Regie: Erik Altorfer
Komposition: Martin Schütz

Inhaltsangabe: Leipzig: Die junge Zahnärztin Corinna Schneider zieht aus. Sie wird nach Peru reisen, ihrem Freund hinterher. Die Wohnung hat sie peinlich sauber gereinigt. Bei der Übergabe verwickelt sie ihr Vermieter Joachim Hufschmied in ein Gespräch. Seine Mutter ist kürzlich gestorben, er fühlt sich einsam, will die Mieterin nicht ziehen lassen, wundert sich auch, dass Corinnas Schweizer Freund Marcel, dieser nette junge Mann, ohne ein Wort des Abschieds weggefahren ist. Ach, und das, was die Katze gerade in ihrer Schnauze wegtragen will, ist doch eine menschliche kleine Zehe, nicht wahr?
München: Corinna ist nicht nach Peru, sondern zu ihrer Mutter Mechthild gereist, einer ehrgeizigen Wissenschaftlerin. Mama soll helfen, soll die Zehe holen gehen, aber Mama doziert lieber über Photosynthese.
Leipzig: Joachim Hufschmied baut sein Haus um, reisst Wände ein. Doch erst die Geschichten, die Mechthild ihm auftischt, bringen sein Leben zum Wanken.
In seiner abgefeimten Krimikomödie spielt der österreichische Dramatiker Händl Klaus virtuos mit Lüge und Wahrheit in den (Lebens-)Geschichten, die wir uns erzählen.

Mit:
Bettina Stucky, Josef Ostendorf, Marion Breckwoldt


Laufzeit: 63 Minuten
Sendetermine: DLR - Sonntag, 25. März 2007, 18:30 Uhr



Igor unterm Dach

Autor(en): Helmut Marko (BRD 1961)
Produktion: WDR 2001
Originalhörspiel dt. / Kinderhörspiel
Regie: Burkhard Ax

8. Teil: Fledermäuse schnarchen lauter

Inhaltsangabe: Igor ist eine nicht ganz "allnächtliche" Fledermaus. Sein großes Problem ist, dass er nicht nur Angst vor der Dunkelheit hat, sondern auch noch vor der Finsternis und der Nacht. Deshalb macht Igor etwas, was Fledermäuse sonst bekanntlich überhaupt nicht tun: Er spricht mit Angelika - und die ist ein Mensch. Sie lebt unter dem selben Dach wie Igor, ist Lehrerin und dachte immer, sie könnte eigentlich alles erklären ... Igors Sicht der Welt und der Dinge allerdings unterscheidet sich von der menschlichen ganz grundlegend - und er stellt Fragen, die selbst der geübten Lehrerin völlig neu sind.


Gesamtlaufzeit: 72 Minuten
Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 25. März 2007, 19:30 Uhr - Teil 8 von 12



Berta Garlan

Autor(en): Arthur Schnitzler (Österreich 1862 - 1931)
Produktion: SWF 1956
Bearbeitung Literatur
Regie: Max Ophüls
Bearbeitung: Max Ophüls
Komposition: Peter Zwetkoff

Inhaltsangabe: In seiner Novelle 'Frau Berta Garlan' erzählt Arthur Schnitzler von einer Frau, die allmählich erkennt, dass sie von patriarchalischen Normen eingeengt und erstickt wird. Berta arbeitet in der Provinz als Klavierlehrerin, und als sie von ihrer Jugendliebe aus Wien hört, verlässt sie den monotonen Ort und macht sich auf den Weg in die Metropole. Und tatsächlich erlebt sie eine kurze, schwärmerische Liebe zu dem inzwischen berühmt gewordenen Mann. Sie bringt Glück und Hoffnung, schliesslich aber Angst und Einsamkeit.
Max Ophüls, genialer Theater-, Film- und Hörspielregisseur (1902-1957), bearbeitete Schnitzlers Geschichte fürs Radio und inszenierte 1956 das Stück beim Südwestfunk in Baden-Baden. Enstanden ist eine der ganz grossen, wichtigen Hörspielproduktionen der deutschsprachigen Radiogeschichte. Mit Ophüls legendärer Inszenierung wurden Form und Dramaturgie des Hörspiels um eine bedeutende Variante bereichert: Erzählung, Dialoge und der Soundtrack aus Geräuschen und Musik sind so miteinander verwoben, dass der Eindruck eines akustischen Films entsteht. Auch für heutige Ohren hört sich 'Berta Garlan' verblüffend modern an.

Mit:
Erzähler: Gert Westphal
Berta Garlan: Käthe Gold
Vater: Karl-Georg Saebisch
Garlan: Gert Keller
Schwägerin: Elisabeth Höbarth
Schwager: Hermann Kner
Richard: Hans Peter Schroeder
Elly: Ursula Wolff
Herr Martin: Wolfgang Molander
Frau Martin: Anna Smolik
Herr Friedrich: Ferdinand Mussi
Frau Friedrich: Gerti Socha-Timerding
Klingemann: Willi Trenk-Trebitsch
Herr Rupius: Bernhard Wicki
Frau Rupius: Marianne Kehlau
Stimme aus der Zeitung / Stimme Uhr: Friedrich von Bülow
Dienstmädchen von Berta: Ruth Lohmann
Mamsell: Anette Roland
Cousine: Gerda Maurus
Gatte: Karlheinz Schilling
Herr Mahlmann: Wilhelm Kürten
Frau Mahlmann: Olga von Togni
Erwin: Kurt Meisel
Führer: Paul Dättel
Dienstmädchen von Rupius: Win Kristin
Wärterin: Helene Richter-Mielich


Laufzeit: 151 Minuten
Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 25. März 2007, 20:05 Uhr (gekürzt)



Hadamar

Autor(en): Adolf Schröder (BRD 1938)
Produktion: NDR 2007
Regie: Andrea Getto

Inhaltsangabe: Peter und Ingeborg sind Insassen einer psychiatrischen Anstalt in Norddeutschland. Ingeborg hört Stimmen, sie fühlt sich schuldig am Tod ihres Bruders, der als Kind beim Schlittschuhlaufen im Eis einbrach und starb. Peter hat Angst, das Klinikgelände zu verlassen, er fürchtet sich vor grauen Bussen mit blinden Scheiben, in denen Kranke transportiert werden. Robert, gerade aus der Klinik entlassen, reflektiert auf einer Reise nach Hadamar in Hessen, wo im Rahmen des Euthanasieprogramms der Nazis an die 11.000 Menschen ermordet wurden, die Geschichte. In der für ihn typischen knappen, für Assoziationen offenen Sprache entwirft Schröder ein vielschichtiges Bild von Erfahrungen mit deutscher Psychiatrie. Die Klinikwelt mit ihren Routinen, Wiederholungen, Zeitlosigkeiten erscheint als etwas Traumhaft-Fremdes, das zugleich in Wirklichkeit eingebunden ist.


Laufzeit: 55 Minuten
Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 25. März 2007, 21:05 Uhr (Ursendung)



Verwunschene Fenster

Autor(en): Patricia Highsmith (USA 1921 - 1995)
Produktion: HR 2003
Bearbeitung Literatur
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Übersetzung: Melanie Waltz

Inhaltsangabe: Der Pandora-Saal eines traditionsreichen alten New Yorker Hotels ist Zuflucht und Heimstatt für Oliver Hildebrandt, einen Mann mittleren Alters, der dort seine Abende mit Brandy-Trinken verbringt, und in der Hoffnung auf das große Glück doch nur sein Leben vergeudet. "Ich bin nicht unbedingt einsam, sondern einfach schrecklich allein", denkt Hildebrandt, als eine Dame den Saal betritt. Er macht ihre Bekanntschaft und plötzlich ist alles anders. Überzeugt davon, jemanden gefunden zu haben, mit dem er seiner Einsamkeit entrinnen kann, verabredet er sich mit ihr für den nächsten Abend. Er erzählt ihr seine Geschichte und erfährt, dass sie in New York ist, um sich scheiden zu lassen. Am nächsten Tag wollen sie ins Museum, sie kommt nicht, und als Hildebrandt sie in ihrem Hotel aufsuchen will, muss er feststellen, dass er nicht mal ihren Namen weiß ...
Die als "Magic Casements" und "The Feary Lands Forlorn" niedergeschriebene Geschichte entstammt den 2002 unter dem Titel "Die stille Mitte der Welt" herausgegebenen nachgelassenen Erzählungen Patricia Highsmiths und wurde vermutlich zwischen Dezember 1945 und Februar 1946 geschrieben. Es ist die Geschichte einer großen Einsamkeit.

Mit:
Erzähler: Horst Mendroch
Oliver Hildebrandt: Ulrich Matthes
H.C.: Dagmar Casse
Barkeeper: Rüdiger Vogler
Portier: Moritz Stoepel


Laufzeit: 51 Minuten
Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 25. März 2007, 21:30 Uhr



Alter schützt vor Scharfblick nicht

Autor(en): Horst Bieber (BRD 1942)
Produktion: SDR 1991
Originalhörspiel dt. / Krimi
Regie: Hartmut Kirste

Inhaltsangabe: Rudi, Petz und Kalle, alle drei im Ruhestand, haben sich zu einer munteren Stammtischrunde zusammengefunden. Als der Ex-Polizist Rudi eine Busreise gewinnt, wollen ihn die beiden anderen, ein früherer Bankbeamter und ein ehemaliger Reporter, nicht alleine ziehen und zechen lassen. Sie schließen sich der "Romantischen Burgentour" an und stolpern dabei in eine Mordgeschichte: Die Ehefrau eines Mitreisenden wird tot aufgefunden. Die Pensionäre kommen ins Grübeln, haben sie doch wichtige Beobachtungen gemacht, die sie im nach hinein freilich auf keinen gemeinsamen Nenner bringen können. Kalle, der Schwerenöter im Trio, behauptet steif und fest, das Opfer während der Fahrt ganz anders erlebt und gesehen zu haben als die beiden Zechkumpane. Sollte er etwa dem Kirschwasser zu sehr zugesprochen haben? Die trinkfesten Freunde dürfen aufatmen, als sich herausstellt, dass weder Alter noch Alkohol ihre Kombinationsgabe und ihren Scharfblick trübten. Was auch die Kripo freut.

Mit:
Rudi: Rudolf Wessely
Petz: Klaus Herm
Kalle: Stefan Wigger
Werner Baumann: Hans Korte
Gudrun Böhme: Christiane Bachschmidt


Laufzeit: 60 Minuten
Sendetermine: MDR Figaro - Sonntag, 25. März 2007, 22:00 Uhr

[Quelle: www.hoerdat.de]
Radio Liederlicht
Liedermacher & Co.


Donnerstag.
Skywise: "Montage-Kleber, steht hier. Der funktioniert nur montags. Ist doof für Fridays For Future, die können sich damit nicht auf die Straße kleben."
Kollege: "Wieso? DIe Montagsmaler kamen doch auch dienstags ...?"