Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: CLH - Hoerspielforum und mehr. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Montag, 2. April 2007, 00:26

2007-04-03 (Dienstag)

Heute im Sortiment:
Dialog mit einer Seele, ein zum Herr gewordener Hund, Urlaub in der halben Heimat, eine Absage an den Absolutismus und die Besteigung eines Berges :D


Die Ästhetik des Widerstands

Autor(en): Peter Weiss (BRD 1916 - 1982)
Produktion: BR/WDR 2007
Bearbeitung Literatur
Regie: Karl Bruckmaier
Bearbeitung: Karl Bruckmaier
Komposition: David Grubbs

12. Teil: Die Ausgesetzten

Inhaltsangabe: 'Die Ästhetik des Widerstands', das in den Jahren von 1971 bis 1981 entstandene erzählerische Hauptwerk des Schriftstellers Peter Weiss, gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Romanen der zweiten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts. Im Zentrum des fast eintausend Seiten umfassenden Triptychons, das die Geschichte des Scheiterns sozialistischer Ideale und Kämpfe und das Ausgeliefertsein des Individuums in totalitären Zeiten abbildet, steht die Person eines fiktiven deutschen Widerstandskämpfers. Dieser Ich-Erzähler verlässt als Jugendlicher 1937 Berlin und gelangt über die Tschechoslowakei, Spanien und Paris nach Schweden. Da wie dort wird er Zeuge der Widerstandskämpfe gegen Nazideutschland und der Machtkämpfe innerhalb der Kommunistischen Partei. "Wer ist dieses Ich? Ich selbst bin es."

Der namenlose Protagonist ist in vielen Details dem Autor nachgebildet. Er gibt Peter Weiss Gelegenheit, durch seine literarische Trauer- und Erinnerungsarbeit eine sprachmächtige Aufarbeitung eines historisch entscheidenden Jahrzehnts in der Auseinandersetzung der Ideologien zu liefern. Am Ende steht der Fall des Faschismus, gleichzeitig entwerten sich aber auch die Utopien der europäischen Linken im sowjetischen Personenkult und in der weltanschaulichen Zerrissenheit der Arbeiterparteien. Darüber hinaus arbeitet sich Weiss auch an der für ihn persönlich relevanten Hauptfrage ab, inwieweit politische Notwendigkeit und individuelle Erkenntnis über ästhetische Zusammenhänge miteinander zur Deckung gebracht werden können - auch hier gelingt dem Autor eine bittere Synthese aus Kunsttheorie und Realitätsanspruch: Der Ich-Erzähler und seine Gefährten entwickeln nicht nur über politische Erörterungen und Einschätzungen, sondern ebenso über Lektüren und gemeinsame Kunstbetrachtung eine Art kollektive Weltsicht. Durch die Reflektion seines politischen Tuns wie durch die Deutung großer Kunstwerke erfindet sich der Erzähler im Roman eine eigene Position als geistiger Arbeiter, als freier Schriftsteller, der sich aber aus ebenso freien Stücken der Disziplin einer Kaderpartei unterwirft: "Für den Ruf nach totaler Zertrümmerung der Kunst hatten wir nichts übrig, solche Parolen konnten sich diejenigen leisten, die übersättigt waren von Bildung."

Zu seinem Romanprojekt betrieb Peter Weiss intensive historische Recherchen, um dem entstehenden Werk "breiteste Realität zu geben". Neben der Hauptperson begegnet der Leser Figuren wie Willi Münzenberg oder Herbert Wehner und den Mitgliedern der Widerstandsorganisation um Harro Schulze-Boysen (`Rote Kapelle'). "Ich benutzte die authentischen Namen im Roman als Chiffren", notierte Peter Weiss dazu. Eine dieser Chiffren ist Bert Brecht. Auf ihn und seine Mitarbeiter stößt der Ich-Erzähler im schwedischen Exil. Weiss beschreibt manchmal bis ins quälende Detail alles über die Antagonismen zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten in Deutschland, Spanien, Schweden und im französischen Exil, denen groß angelegte Ausdeutungen von Gemälden (Picassos 'Guernica') und Romanen (Kafkas 'Das Schloss') gegenüberstehen. In den grob zehn Jahren (1937 bis 1947), die der Roman umfasst, bekämpften zwei totalitäre Systeme - Faschismus und Kommunismus - sich selbst und die Menschheit aufs grimmigste und rücksichtsloseste. Im Namen einer pervertierten Vernunft und Wissenschaftlichkeit wurde mehr gemordet als je in der Geschichte zuvor im Namen einer Religion oder metaphysischen Idee - und dies aus dem Herzen des zivilisierten Europa heraus.

Gut fünfundzwanzig Jahre nach dem Tod von Peter Weiss, gut fünfzehn Jahre nach dem Zerfall des kommunistisch regierten Ostblocks liest man "Wehrt Euch"-Parolen auf den Straßen Berlins und im Osten Deutschlands, diesmal auf den Plakaten der politischen Erben der Nazi-Ideologie - und nicht als illegal hinterlassenes Signum des Widerstands gegen das NS-Regime wie im Roman 'Die Ästhetik des Widerstands'. Zu keinem besseren Zeitpunkt könnte man erinnern an einen der noch vor nicht allzu langer Zeit meistgespielten und meistgelesenen Nachkriegsautoren Deutschlands, an Peter Weiss und seine 'Ästhetik des Widerstands', die nun in einer fast zwölfstündigen Hörspielfassung, erarbeitet und realisiert von Karl Bruckmaier, vorliegt - immer noch monströs, immer noch schwierig, immer noch besessen vom Wunsch, auf der Basis von Vernunft und Verstehen eine bessere Welt zu errichten, ohne deshalb die Menschlichkeit abzuschaffen. Und doch auch anders als der Roman: das Hörspiel ist sich der Widersprüche des Textes durch den zeitlichen Abstand und die historischen Ereignisse stärker bewusst, ebenso der Zerrissenheit des Autors, seines Leidens, seines tatsächlich stellvertretenden und existentiellen Leidens bis hin zum Tod. In der zwangsläufig radikal komprimierten Hör-Fassung wird die Ästhetik auch verstehbarer, zugänglicher durch die Stimmen von Peter Fricke, Robert Stadlober, Rüdiger Vogler, Susanne-Marie Wrage, Hanns Zischler.

Mit:
Robert Stadlober, Peter Fricke, Rüdiger Vogler, Michael Tregor, Helga Fellerer, Ulrich Frank, Paul Herwig, Helmut Stange, Christian Friedel, Stephan Zinner, Katharina Schubert, Sabine Kastius, Susanne-Marie Wrage, Hanns Zischler, Jochen Striebeck, Wolfgang Hinze, Jule Ronstedt


Gesamtlaufzeit: ~ 660 Minuten
Sendetermine: BR 2 - Dienstag, 3. April 2007, 15:00 Uhr - Teil 12 von 12



Neues von Herrn Bello

Autor(en): Paul Maar (BRD 1937)
Produktion: WDR 2007
Bearbeitung Literatur / Kinderhörspiel
Regie: Petra Feldhoff
Bearbeitung: Ulla Illerhaus

1. Teil: Adrienne möchte aber nicht

Inhaltsangabe: Seit Max' Hund Bello von einer geheimnisvollen blauen Flüssigkeit getrunken hatte, war Bello nicht mehr Bello, sondern Herr Bello. Herr Bello ist ein Mensch geworden, zwar mit einigen hündischen Eigenschaften, aber mit viel Witz und vor allem einem großen Herzen. Die blaue Flüssigkeit hatte angeblich Max' Urgroßvater zusammengemixt, der sogenannte Magier der Löwengasse. Nun ist es aber so, dass Herr Bello regelmäßig einen Schluck von dem Saft trinken muss, um nicht wieder zu Bello zu werden. Das wäre auch möglich, hätte nicht Adrienne, Herrn Bellos neue Freundin, etwas dagegen ...


Gesamtlaufzeit: ~ 140 Minuten
Sendetermine: WDR 5 - Dienstag, 3. April 2007, 14:05 Uhr - Teil 1 von 4 (Ursendung)



Das Geräusch der Anderen 7:
Das große Spiel


Autor(en): Magdalena Grazewicz (BRD)
Produktion: RBB 2005
Regie: Regine Ahrem

Inhaltsangabe: Ein Mietshaus wie viele andere in Berlin. Stille gibt es nicht. Die Wände haben Ohren. Und ob man will oder nicht. Man teilt das Leben seiner Nachbarn. Aber manchmal ist das, was man hört, noch lange nicht, was wirklich geschieht. In neun Episoden führen uns die Hörstücke durch das Innenleben eines ganz normalen Berliner Mietshauses und lassen uns teilhaben an den kleinen und großen Dramen, die sich hinter den verschlossenen Türen ereignen.
Im Rahmen einer Lehrveranstaltung haben Studenten des Studiengangs Szenisches Schreiben an der Universität der Künste in Berlin sich auf die Spur von Geräuschen begeben. Von Geräuschen, die uns alltäglich umgeben. Und die unser Handeln möglicherweise auf unvorhergesehene Weise beeinflussen.

Mit:
Stefan Baumecker, Jockel Tschiersch, Andre Szymanski, Carmen-Maja Antoni, Ursula Karusseit


Laufzeit: ~ 5 Minuten
Sendetermine: RBB Kultur - Dienstag, 3. April 2007, 14:10 Uhr (Ursendung)



Nacht

Autor(en): Andrzej Stasiuk (Polen 1960)
Produktion: DLR/NDR/SR 2005
Originalhörspiel int.
Regie: Robert Matejka
Komposition: Max Nagl
Übersetzung: Olaf Kühl

Inhaltsangabe: Ein Pole wird bei einem Juwelenraub in Deutschland erschossen, die Leiche nach Polen überführt. Dort versammeln sich zum gemeinsamen Trauern die Komplizen, obskure Gestalten am Rande der Gesellschaft. Wie konnte ihr Kumpel bloß in Deutschland erschossen werden? In Russland vielleicht, die Russen bringen einen aus reiner Langeweile um, aber die ehrenwerten Deutschen? Im Innern des Sarges liegt derweil der Tote mit seiner Seele im Clinch: Ein letztes Mal soll sie ihn am Leben teilnehmen lassen, doch seine Seele hält ihm statt dessen eine Standpauke und eröffnet ihm, dass sein Herz in Deutschland zu Transplantationszwecken herausoperiert wurde. Stasiuks Blick auf die "Ost-West-Beziehungen" ist rabenschwarz, humorvoll, ironisch, drastisch. Ob Autoklau oder Organhandel, beide Seiten bekommen ihr Fett weg.

Mit:
Juwelier: Peter Striebeck
Körper: Roman Knizka
Seele: Katharina Burowa
Erzähler: Andrzej Stasiuk, Matthias Habich
Chor der Frauen: Antje von der Ahe, Liv-Juliane Barine, Margit Bendokat, Sonja Deutsch, Claudia Hübbecker, Astrid Meyerfeld, Monika Praxmarer
Chor der Männer: Robert Besta, Martin Engler, Roland Kukulies, Oliver Urbanski, Mark Waschke
Gitarre: Leonid Soybelman


Laufzeit: 63 Minuten
Sendetermine: WDR 5 - Dienstag, 3. April 2007, 20:05 Uhr (gekürzt)



Die Sammlerin - Entdeckung in 7 Gesängen

Autor(en): Ursula Weck (BRD 1951)
Produktion: WDR/NDR 2001
Regie: Ursula Weck
Komposition: Jocelyn B. Smith

Inhaltsangabe: "Drei Fässer Salz, ein Mikroskop, 20 Pfund Gips, sechs Blechdosen Spiritus, fünf Buch Packpapier, eine Schachtel Insektennadeln ...": Amalie Dietrich schreibt die Gepäckliste für eine außergewöhnliche Reise. Sie wird auf der anderen Seite der Erde noch unbekannte Pflanzen und seltene, bisher unentdeckte Tiere aufspüren und sie in Spiritus einlegen. Sie wird Skelette und Schädel von Ureinwohnern in Kisten verpacken, in Fässern und Gläsern konservieren und über das Meer von Australien nach Deutschland schicken.
1868 wurde Amalie Dietrich, 42 Jahre alt, als erste Frau auf eine Erkundungsreise geschickt. Zehn Jahre lang sammelte die sächsische Naturforscherin dann für ein deutsches Handelshaus an der Ostküste Australiens. Ihre 15jährige Tochter und ihren Ehemann hatte sie zurückgelassen. Mit sachlichem Blick und dem Positivismus der Wissenschaftlerin begegnet sie einem Land, dessen Einwohner sagen, es sei von den Ahnen der Aborigines auf "songlines" ersungen worden. Felsen, Tiere, Pflanzen, Flüsse ? jede Naturerscheinung hat ihr eigenes Lied. Jeder Eukalyptusbaum, jedes Wasserloch hat seine Tonfolge. Im Hörspiel wird die historische Figur der Amalie von einer Stimme begleitet, deren Gesang die Welt wiedererschafft. Amalie seziert und ordnet nach Gattungen; die Stimme liest das Land wie eine Partitur. Denn wenn die Lieder vergessen sind, wird das Land dem Glauben nach sterben.

Mit:
Sängerin: Jocelyn B. Smith
Amalie: Hannelore Hoger
Charitas als 45-Jährige: Angela Winkler
Charitas als 15-Jährige: Cathlen Gawlich
Alte Frau: Christine Oesterlein
Alter Mann: Horst Bollmann
J.C. Godeffroy: Hans Peter Hallwachs
Chor: Fritz Eggert, David Schroeder, Thomas Vogt


Laufzeit: 53 Minuten
Sendetermine: DLF - Dienstag, 3. April 2007, 20:10 Uhr (gekürzt)



Zu keiner Stunde

Autor(en): Ilse Aichinger (Österreich 1921)
Produktion: ORF 2007
Regie: Klaus Gmeiner

Weitere Titel: 1. Teil: Belvedere
2. Teil: Erstes Semester
3. Teil: Weiße Chrysanthemen

Inhaltsangabe: Drei Szenen: Belvedere, Erstes Semester, Weiße Chrysanthemen

Mit:
Zoodirektor: Karl Heinz Martell
Generaldirektor: Aljoscha Sebald
Studentin: Helma Gautier
Pförtnerin: Hilde Mikulicz
General: Paul Hoffmann
Generalin: Hilde Weißner
Blumenfrau: Jennifer Minetti


Laufzeit: 34 Minuten
Sendetermine: ORF 1 - Dienstag, 3. April 2007, 20:31 Uhr (Ursendung)



Emilia Galotti

Autor(en): Gotthold Ephraim Lessing (Deutschland 1729 - 1781)
Produktion: SWR 2006
Bearbeitung Theater
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komposition: Henrik Albrecht

Inhaltsangabe: Die Kritik Lessings richtet sich gegen den Absolutismus seiner Zeit. Das ist Vergangenheit. Aber die Strukturen von Macht bleiben zeitlos. Deshalb bleibt sein »Trauerspiel« beispielhaft: In der Macht liegt das Verderben. Der Mächtige ist Prinz von Guastalla, der seiner Geliebten, Gräfin Orsini, überdrüssig ist und sich in Emilia Galotti verguckt hat. Er will Emilia, obwohl er von ihrer bevorstehenden Verlobung weiß. Er beauftragt seinen Kammerherrn Marinelli, ihm Emilia zuzuführen. Der skrupellose Marinelli schreckt vor nichts zurück - Emilias Verlobter wird bei einem Überfall getötet. Aus Eifersucht verrät die Gräfin Orsini Emilias Vater die schmutzigen Machenschaften und steckt ihm einen Dolch zu. Und Emilia? Sie hat Angst vor ihrer eigenen Verführbarkeit und bittet um den Tod.

Mit:
Emilia Galotti: Fritzi Haberlandt
Odoardo Galotti: Hans-Michael Rehberg
Claudia Galotti: Hille Darjes
Prinz von Guastalla, Hettore Gonzaga: Maximilian von Pufendorf
Marinelli, Kammerherr des Prinzen: Thomas Dannemann
Conti, Maler: Michael Tregor
Graf Appiani: Lucas Gregorowicz
Gräfin Orsina: Dörte Lyssewski
Angelo: Jonas Fürstenau
Pirro: Bernhard Conrad
Battista: Sebastian Schwab
Kammerdiener: Martin Leutgeb


Laufzeit: 79 Minuten
Sendetermine: MDR Figaro - Dienstag, 3. April 2007, 22:00 Uhr



Besser als Sex

Autor(en): Lorenz Schröter (Pseudonym: Lorenz Lorenz) (BRD 1960)
Produktion: SWR 2007
Originalhörspiel dt.

Inhaltsangabe: Jedes Jahr stürmen etwa 20.000 Menschen den Kilimanjaro, das höchste Bergmassiv Afrikas. Und jeder hat seine eigenen Motive, seine eigene Geschichte. Lorenz Schröter wollte dahinter kommen und startete einen Selbstversuch. "Auch ich habe eine kleine Geschichte: Ich bin jetzt 46 Jahre alt und in diesem Alter kauft man sich entweder ein Cabrio, legt sich eine neue Freundin zu, läuft Marathon oder besteigt Berge. Langsam merkt man, dass irgendwann die Kräfte nachlassen, also packt man noch mal alles, was noch geht, hinein; dieses Jahr den Kilimanjaro, nächstes Jahr was auch immer, um ein kleines Ziel zu haben." - Er nahm ein Tonbandgerät mit auf den Berg, nicht nur um andere Geschichten zu sammeln, sondern auch, um seinen Selbstversuch akustisch zu dokumentieren.


Sendetermine: SWR 2 - Dienstag, 3. April 2007, 22:05 Uhr (Ursendung)



Zuhause

Autor(en): Kristof Magnusson (BRD 1976)
Produktion: WDR 2007
Regie: Thomas Leutzbach

Inhaltsangabe: Auf seinen Urlaub in Reykjavík hat sich der Halb-Isländer Lárus Lú vígsson lange gefreut. Matilda und Svend, Milan und er. Doch Matilda eröffnet ihm gleich nach seiner Ankunft, dass sie sich von Svend getrennt hat, und Milan ist auch nicht mitgekommen. Im Grunde ist nichts so, wie Lárus es sich in Hamburg ausgemalt hat. Zwar ist es erwartungsgemäß düster und eiskalt, aber als "tot" hätte ihn das isländische Melderegister ja nicht gleich führen müssen. Und kaum dass Lárus sich mit seinem ehemaligen Mitschüler Dagur über Kälte und Liebeskummer hinwegzutrösten versucht, beschließt dieser, mit seinem Land Rover in ein Restaurant zu rasen. Nur mit einem beherzten Sprung kann Lárus sich in letzter Sekunde aus dem Auto retten. Doch die Gefahr ist noch lange nicht gebannt: Auf der Suche nach Erklärungen wird Lárus immer tiefer in eine uralte Familiengeschichte verwickelt.

Mit:
Lárus: Wanja Mues
Matilda: Meriam Abbas
Dagur: Marc Bischoff
Kjartan: Jürgen Mai
Berglind: Ulrike Bliefert
Ärztin: Ulrike Hübschmann
Junge in Videothek: Sabin Tambrea
DJ Différance: Phil Steele
Snorri: Friedhelm Ptok


Laufzeit: 53 Minuten
Sendetermine: WDR Eins Live - Dienstag, 3. April 2007, 23:00 Uhr



Neue Radiokunst international - Eine Anthologie

Autor(en): Andreas Hagelüken (BRD 1963)
Produktion: SWR 2003
Feature / Hörspieltheorie
Regie: Andreas Hagelüken

Inhaltsangabe: In den letzten Jahrzehnten hat sich im Zeichen der ars acustica eine international weitverzweigte Szene entwickelt. Ihre Wurzeln sind ebenso im Neuen Hörspiel wie in der akustischen Ökologie zu finden, in der improvisatorischen wie in der elektroakustischen Musik. Außenaufnahmen, Audio-Samples aller Art, Klanginstallationen oder inszenierte Performances können am Anfang dieser neuen Radioarbeiten stehen. Aus konkreten Geräuschen und Aktionen entfalten sich ganze Klanglandschaften. Jüngste Entwicklungen reichen von der Internet-Installation bis zur mehrkanaligen Sendung, die den heimischen Hörraum zum dreidimensionalen Klangraum werden lässt.


Sendetermine: SWR 2 - Dienstag, 3. April 2007, 23:03 Uhr - Teil 13 (Ursendung)

[Quelle: www.hoerdat.de]
Radio Liederlicht
Liedermacher & Co.


Donnerstag.
Skywise: "Montage-Kleber, steht hier. Der funktioniert nur montags. Ist doof für Fridays For Future, die können sich damit nicht auf die Straße kleben."
Kollege: "Wieso? DIe Montagsmaler kamen doch auch dienstags ...?"