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Donnerstag, 8. Dezember 2005, 18:06

"Geisha" trotz Kontroversen auch in China

Zitat

Den kontroversen Diskussionen seit seiner Weltpremiere am 29. November in Japan zum Trotz will Sony Rob Marshalls "Die Geisha" auch in China in die Kinos bringen. Wie Mark Zucker, Senior Executive VP bei Sony International Releasing, nach Angaben des "Hollywood Reporter" erklärte, habe die State Administration of Radio Film and Television (SARFT) jetzt grünes Licht für einen landesweiten Start des Films gegeben, der laut Zucker am 9. Februar geplant sei.

Zuvor hatte es in mehreren Internetforen aufgrund der verzerrten Darstellung der Geisha in dem Film, aber auch wegen des Auftretens von Hauptdarstellerin Zhang Ziyi kontroverse Diskussionen gegeben. "Zhang ist wie eine Prostituierte. Als Chinese sollte man diesen Film boykottieren", zitiert der "Hollywood Reporter" einen E-Mail-Schreiber im in China sehr populären Webportal sina.com, "Zhang, wir werden immer zu Dir stehen", einen anderen.

Die SARFT soll nach Aussage von Li Chow, für China zuständiger General Manager von Columbia TriStar, noch überlegen, ob einige Szenen aus dem Film herausgeschnitten werden sollen. Die Diskussion um den Film könne die Leute vom Kino fernhalten, aber auch einen Boom erzeugen, so Chow.

Quelle: Blickpunkt:Film